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Kölner Ausstellungsreihe widmet sich Russischer Avantgarde

(ddp-nrw). Die Russische Avantgarde ist Thema einer sechsteiligen Ausstellungsreihe, die ab Dienstag (26. Mai) im Kölner Museum Ludwig zu sehen ist. Zum Auftakt zeigt das Haus eine Präsentation anlässlich des 100. Geburtstags des futuristischen Manifests von Marinetti. Im Zentrum steht dabei der Aufbruch der Moderne in Russland, wie eine Museumssprecherin am Montag mitteilte. Die 37 Werke von 23 Künstlern, die zum Teil zum ersten Mal im Museum gezeigt werden, spiegeln den künstlerischen Austausch Russlands mit Italien und Frankreich vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wider. Die Arbeiten sind bis 3. Januar 2010 zu sehen.

Peter und Irene Ludwig haben über 600 Werke der russischen Avantgarde an das Museum Ludwig übergeben, teils als Schenkung, teils als Dauerleihgabe. Dieses Konvolut wurde noch verstärkt durch den Ankauf der Sammlung von Daniela Mrazkowa im April 2008. Sie beinhaltet 234 Fotografien der sowjetischen Avantgarde der 1920er und 30er Jahre. Das Museum Ludwig präsentiert sie in einer Ausstellung ab dem 23. Oktober 2009. 

Die Aktualität der Fragestellungen der russischen Avantgarde sollen Projekte mit zeitgenössischen Künstlern belegen. Ab dem 26. September präsentiert das Museum Ludwig deshalb eine Ausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Leni Hoffmann, die versucht, die Frage der Autonomie der Kunst und insbesondere der Malerei, in Frage zu stellen. Im Rahmen der Ausstellungsreihe solle zudem intensiv zu Technik, Bilderrahmen und Datierung dieser Werke geforscht werden, hieß es weiter.

(ddp)


 


 

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