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Autokonzern Gaz prüft Beteiligung an Opel-Bieter-Konsortium

(ddp-hes). Der russische Autokonzern Gaz prüft eine Beteiligung an einem Konsortium, dass für Opel bieten will. Ein Unternehmenssprecher sagte dem «Handelsblatt» (Donnerstagausgabe) laut einem Vorabbericht, dass Gaz zu einem entsprechenden Konsortium eingeladen sei. Der Konzern, der zum Firmenimperium des in finanzielle Schieflage geratenen russischen Milliardärs Oleg Deripaska gehört, werde diese Einladung nun prüfen.

Die Rolle des russischen Autokonzerns in dem Konsortium beinhalte aber keinen finanziellen Beitrag, erklärte der Sprecher weiter. Gaz solle die Produktionsstätten für die Herstellung neuer Modelle in Russland stellen sowie Vertrieb und Service in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion übernehmen.

Bisher hatten lediglich deutsche Landespolitiker erklärt, dass Magna zusammen mit Gaz und der russischen Sberbank eine Beteiligung an Opel anstrebe. Magna-Eigentümer Frank Stronach hatte am Dienstag klar gestellt, dass der Zuliefererkonzern selbst nur eine Beteiligung unter 20 Prozent anstrebe.

Über die weitere Zusammensetzung des Konsortiums machte Gaz dem Bericht zufolge keine Angaben. Gaz selber gilt als pleite und hat die Produktion in den vergangenen Wochen stark zurückgefahren. Das Unternehmen hatte sich in den vergangenen Jahren vor allem auf den Bau von leichten Transportfahrzeugen spezialisiert. Die Herstellung eines auf der Basis des Chrysler Sebring basierenden neuen PKWs für die russische Traditionsmarke Wolga floppte allerdings.

(ddp)


 


 

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