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AOL mit „HuffPost“ gegen Umsatzeinbußen +++ Handy-Ladegeräte werden vereinheitlicht +++ Autozulieferer Honsel ist pleite, aber heiß begehrt

Wichtige Meldungen des Tages kurz und knapp zusammengefasst.

AOL kauft populäre Internetzeitung

„Huffington Post“ – klingt irgendwie nach einer Dorfgazette im amerikanischen Mittelwesten, die ein-, zweimal in der Woche erscheint. Nur: Würde man für den Kauf eines solchen Mediums mal eben 315 Millionen Dollar ausgeben?

Wohl eher nicht. Also gelten die 315 Millionen Dollar, die AOL soeben für den Kauf ausgegeben hat, zwar der „Huffington Post“ – dahinter allerdings verbirgt sich eine überaus erfolgreiche Internet-Zeitung. Deren Gründerin Arianna Huffington wurde gleich mit eingekauft und wird nun Chefin der Nachrichtenabteilung bei AOL.

Ein Dino aus der Internetära startet damit noch mal richtig durch. Vergessen die Zeiten, als AOL Time Warner aufkaufte und zum Mediengiganten wuchs. Time Warner ist längst Geschichte. Mit der beliebten „Huffington Post“ kann AOL die Themenfelder Lifestyle und Nachrichten perfekt abdecken. Und die Postille soll AOL neue Einnahmen generieren. Denn zu rückläufigen Werbeeinnahmen gesellten sich auch schlechte Geschäfte mit den E-Mail-Adressen, so dass im vierten Quartal der Gesamtumsatz um 25 Prozent zurückging. Da blickt man bei AOL neidisch auf Google. Aber wer weiß: Vielleicht kann ja bald die „HuffPost“ als erste auch für AOL bei Umsatz und gewinn einen Anstieg von 30 Prozent vermelden?

Steckersalat findet ein Ende

Von einer Absichtserklärung (Juni 2009) bis zur Einführung eines Produktes (wohl in 2011) ist es ab und an ein weiter Weg. Dabei, das Produkt, um das es geht, ist ein eher unscheinbares Ladegerät für Handyakkus. Mit dem kleinen Vorteil, dass es für alle Mobiltelefone geeignet ist.

Bisher liegen in einem Haushalt gerne mal zwei oder drei unterschiedliche Ladegeräte herum. Mit kleinem Stecker, dickem Stecker, USB und länglichem Stift: Der Variantenreichtum der Hersteller war schon erstaunlich. Mit dem neuen Universal-Ladegerät ist damit endlich Schluss.

Apple, Motorola, Nokia, Samsung, Sony Ericsson und weitere führende Hersteller haben die Köpfe zusammengesteckt und sich auf den neuen so genannten Micro-USB-Stecker geeinigt. Sinkende Preise – weil die Handys dann auch ohne Ladegerät angeboten werden - und die Reduzierung von Müll sollen die positiven Auswirkungen sein.

Insolvent und heiß begehrt

So schlecht kann der Autozulieferer Honsel gar nicht gewesen sein. Denn das insolvente Unternehmen mit Sitz in Meschede im Sauerland scheint heiß begehrt. Nicht weniger als fünf Unternehmen sind an einer Übernahme interessiert.

Einer der Interessenten - laut FTD sogar Favorit auf die Übernahme - ist der Mitbewerber ZF aus Friedrichshafen. Denen käme ein Engagement gelegen, würde es doch sicherstellen, dass Honsel, wie schon bisher, weiter Teile an ZF liefert.

Als Kaufpreis stehen etwa 100 Millionen Euro im Raum. Neben den drei Finanzinvestoren Lafayette, Gores Group und Anchorage sowie ZF wird auch Nemak als potentieller Käufer genannt, das im gleichen Geschäftsfeld tätig ist. Mehr weiß man in gut einer Woche, dann endet das Bieterverfahren. ZF jedenfalls kennt sich in der Honsel-Gruppe aus. Im vergangenen November übernahm man mit Fonderie Lorraine eine Honsel-Tochter, die für ZF Leichtmetalle fertigt.

(Redaktion)


 


 

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