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Bilanz 2006

Axa Konzern AG mit deutlicher Ergebnissteigerung

In diesem Jahr musste alles etwas schneller gehen, wie der Vorstandsvorsitzende der Axa Konzern AG Dr. Franz Keuper am Mittwoch (2. Mai 2007) auf der Vorstellung der Bilanzzahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr 2006 einräumte. Schuld daran ist eine neue gesetzliche Regelung, die einen Jahresabschluss bis Anfang Mai des Folgejahres fordert. Dabei verzeichnete das in Köln ansässige Versicherungsunternehmen für das vergangene Jahr über alle drei Geschäftsbereiche hinweg steigende Ergebniszahlen.

Die deutsche Tochter des französischen Versicherungskonzerns ist dabei auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, so Keuper weiter. Brutto lagen die Beitragserlöse des Unternehmens bei etwas über 6,4 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,1 Prozent. Der Bereich Schaden/Unfall wies mit 1,1 Prozent Steigerung den schwächsten, die Krankenversicherung mit 2,9 Prozent den stärksten Zuwachs aus. Das Geschäftsfeld Vorsorge konnte auch dank der neuen Produktgruppe TwinStar im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent zulegen.

 

Im Gegenzug konnte das Unternehmen seine Kosten weiter reduzieren (-5,1 Prozent). So werde das Unternehmen auch zukünftig flächendeckend vertreten sein, bestätigte Vorstandschef Kemper. Im Zuge der bevorstehenden Integration (Kemper: „unsere größte Herausforderung“) der im vergangenen Jahr übernommenen DBV Winterthur aus Wiesbaden will die Unternehmensführung auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Nähere Angaben dazu, welche Kosten dafür aufgewendet werden müssen, machte das Management mit dem Hinweis auf die laufenden Verhandlungen mit den Betriebsräten nicht. Allerdings ist klar, dass die zentralen Unternehmensfunktionen – wenn nicht bereits geschehen – von Wiesbaden nach Köln umgesiedelt werden.

Ergebnis deutlich gesteigert - Wettbewerb wird härter

Mit einem Konzernergebnis in Höhe von 435 Millionen Euro konnte das Vorjahresergebnis um 79 Millionen Euro oder etwas mehr als 22 Prozent überboten werden. Auch beim operativen Ergebnis (325 Millionen Euro) liege man weit über dem Vorjahreswert, erklärte der Vorstandschef weiter. In allen drei Geschäftsbereichen haben man die Verwaltungskostenquoten. weiter senken können. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks vor allem im Bereich Sachversicherungen gehe es nun darum, "organisch zu wachsen" und das dynamischer als der Markt, betonte der Vorstandschef.


 


 

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