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Bäcker sehen durch EU guten Ruf des deutschen Brotes gefährdet

(ddp.djn). Das Bäckereihandwerk sieht durch die EU den Ruf des deutschen Brotes gefährdet. Hintergrund sind Nahrungssmittel-Kennzeichnungspläne der Europäischen Kommission, wie der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, am Montag in Berlin erläuterte.

Danach dürfe Brot nur dann als «gesund» bezeichnet werden, wenn es einen Salzgehalt von 1,3 Prozent hat. In Deutschland würden aber traditionell 1,8 bis 2,2 Prozent Salz verwendet.

«Ich finde es diskriminierend, wenn wir unser gesundes Brot nicht mehr als gesund bezeichnen dürfen», sagte Becker. «Das finde ich schon pervers», fügte er hinzu. Die EU habe sich nicht um den Salzgehalt im Brot zu kümmern. Langfristig befürchtet der Verband sogar ein gesetzliches Verbot des besonders salzhaltigen deutschen Brotes durch die EU.

Insgesamt blickt das deutsche Bäckereihandwerk mit seinen mehr als 290 000 Beschäftigten in rund 15 000 Betrieben auf ein zufriedenstellendes Jahr zurück. Der Umsatz sei mit 12,9 Milliarden Euro stabil geblieben. Zudem habe sich das Brot nicht verteuert. Mit starken Preiserhöhungen für Backwaren müssen die Verbraucher auch in diesem Jahr nicht rechnen. Falls es 2010 zu Preiserhöhungen komme, dann «sehr moderat» und lediglich regional, sagte Becker.

(ddp)


 


 

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