Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Bank

Massiver Stellenabbau beim Bankhaus Oppenheim

Mächtige Einschnitte beim Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim: von 900 Stellen sollen 400 eingespart werden. Dabei soll auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Vielmehr ist von Oppenheim zu hören, dass der Personalabbau „sozialverträglich, mit Augenmaß und in enger Abstimmung mit allen Betroffenen“ umgesetzt werden soll.

Sal. Oppenheim wird sein Augenmerk noch stärker auf die Verwaltung großer Vermögen legen. Unternehmen in Familienbesitz sowie Stiftungen und große Privatvermögen sollen vermehrt von der Deutsche-Bank-Tochter betreut werden. Das traditionsreiche Privatbankhaus spielt im Segment Privatkunden noch immer in der ersten Liga.

Hier die Vermögensverwaltung – dort das Investmentbanking. Für viele große Bankhäuser stand letzeres im Mittelpunkt, sie erzielten damit teils riesige Gewinne. Bei der Deutschen Bank steht Josef Ackermann für das Investmentbanking, der zugleich die Vermögensverwaltung vernachlässigte. In der gesamten Bankwelt ist diese nicht allzu lukrativ, daher müssen Einsparmöglichkeiten gesucht werden. Die hat man bei Sal. Oppenheim gefunden – mit dem Abbau von 400 Stellen.

(FN)


 


 

Oppenheim
Sal
Investmentbanking
Vermögensverwaltung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Oppenheim" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: