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Stellenabbaupläne von Bayer stoßen auf heftige Proteste

(dapd). Die Pläne des Bayer-Konzerns, trotz des Konjunkturaufschwungs und hoher Gewinne weltweit Tausende Arbeitsplätze abzubauen, sind bei den Beschäftigten des Pharmaunternehmens auf heftige Kritik gestoßen.

Der Gesamtbetriebsrat könne die geplanten Maßnahmen nicht nachvollziehen, hieß es in einer Erklärung des Arbeitnehmergremiums. Der Berliner Betriebsratsvorsitzende Yüksel Karaaslan nannte die Pläne des neuen Konzernchefs Marijn Dekkers am Freitag «kurzsichtig und völlig überzogen». Es handele sich offenbar um eine panische Reaktion auf eine absehbare vorübergehende Wachstumspause.

Bayer will bis Ende 2012 weltweit rund 4.500 Stellen abbauen, alleine 1.700 davon in Deutschland. Der Stellenabbau ist Bestandteil eines 800-Millionen-Euro-Sparprogramms, mit dem der Konzern zusätzliche Mittel für die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Pflanzenschutzmittel sowie für die Expansion in den wachstumsstarken Regionen Asiens freisetzen will, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. In den Schwellenländern sollen bis Ende 2012 rund 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

(dapd )


 


 

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