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Bedrohte Tierarten

Naturschützer veröffentlichen rote Liste

Mehr 100 Tierarten sind derzeit vom Aussterben bedroht. Dies geht aus der aktuellen roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN hervor. Dazu gehören beispielsweise das Tarzan-Chamäleon und das Zwergfaultier.

Die aufgelisteten Tiere sind stark bedroht und könnten bald aussterben. Zwergfaultiere haben einen sehr kleinen Lebensraum und sind auf einer Insel vor der Küste Panamas zu finden. Das Tarzan-Chamäleon wurde erst vor zwei Jahren von Forschern entdeckt und gilt bereits vom Aussterben bedroht. Es lebt in den Regenwäldern von Madagaskar. Weitere bedrohte Tierarten sind der Meerengel, der Kap-Gespenstfrosch und das Java-Nashorn.

Pflanzen ebenso bedroht

Die Liste umfasst jedoch nicht nur 100 Tierarten. Auch Pflanzen- und Pilzarten können aussterben und sind nur noch in wenigen Kulturen vorhanden. Als Beispiel ist der Pilz Cryptomyces maximus genannt, der in den Waldgebieten des britischen Wales wächst. Der WWF hat bereits zu sofortigen Handlungen aufgerufen und deklariert die rote Liste als alarmierend. Die bedrohten Spezies sollen jetzt gerettet und geschützt werden. Die Hauptursache für das Aussterben von Tieren und Pflanzen ist die Zerstörung des Lebensraumes. Außerdem haben Klimawandel und die Wilderei viel zur Bedrohung beigetragen.

Die rote Liste gilt dabei nur als Spitze des Eisbergs, erklärt die Organisation WWF. Die Forscher hegen jedoch bei allen Arten noch Hoffnung. Bisher sind viele Tierarten vor dem Aussterben bewahrt worden und haben in ihrer Population zugenommen. So konnte beispielsweise der Buckelwal mit einer gezielten Aktion gerettet werden.

(Florian Weis)


 


 

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