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Ex-Sparkassen-Chef lässt wegen Berater-Affäre Vorstandssitz ruhen

(ddp-nrw). Der frühere Chef der Sparkasse Köln-Bonn, Gustav Adolf Schröder, will wegen der Affäre um umstrittene Beraterverträge seine Vorstandstätigkeit im Kuratorium der Essener RAG-Stiftung bis auf weiteres ruhen lassen. Damit wolle Schröder mögliche Nachteile für die Reputation der Stiftung abwenden, teilte ein Sprecher am Donnerstag in Essen mit.

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schröder wegen des Verdachts der Untreue. Er gilt als Schlüsselfigur bei der Vergabe von hoch dotierten Beraterverträgen an die beiden prominenten Kölner CDU-Politiker Jupp Müller und Rolf Bietmann. Beide sind nach Bekanntwerden dieser Verträge von sämtlichen politischen Ämtern zurückgetreten.

Gegen sie ermittelt inzwischen ebenfalls die Staatsanwaltschaft. Den Kommunalpolitikern wird vorgeworfen, für ihre Honorare aus den Beraterverträgen keine angemessenen Gegenleistungen geboten zu haben. Zumindest Bietmann hat diese Vorwürfe vehement zurückgewiesen.

(ddp)


 


 

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