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  • 07.11.2006, 16:55 Uhr
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  • Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach: Wirtschaft vor den Toren Kölns

Überregional, wenn nicht international bekannte Namen wie Zanders, Saint-Gobain ISOVER G+H AG, Krüger Instant und Bastei-Lübbe sowie natürlich das Luxushotel Schloss Lerbach prägen die Stadt Bergisch Gladbach und heben die Bedeutung weit über die landschaftliche Schönheit des Gebietes hinaus.

Bergisch Gladbach, Kreisstadt des Rheinisch-Bergischen Kreises, liegt zehn Kilometer östlich des Rheins, die westlichen Stadtgrenzen bilden zugleich die Ostgrenze zu Köln. Mit derzeit über 110.000 Einwohnern im Mittelzentrum gehört die Stadt zu den kleinsten Großstädten des Landes.

1895 hatte Bergisch Gladbach erst 10.000 Einwohner, bis 1933 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf 20.000, 1960 konnten bereits 40.000 Einwohner gezählt werden. Ihren historischen Höchststand erreichte die Stadt 1999 mit 106.150 Einwohnern.

Ende Juni 2005 lebten in Bergisch Gladbach nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 105.688 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Das heutige Bergisch Gladbach entstand im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Zum 1. Januar 1975 wurde die Stadt mit Bensberg und der Ortschaft Schildgen zur heutigen Stadt Bergisch Gladbach fusioniert. Die Vereinigung war ein entscheidender Faktor für die Überschreitung der 100.000 Einwohner-Marke zwei Jahre später, 1977, die Bergisch Gladbach zur Großstadt machte. Als Großstadt ist Bergisch Gladbach die Stärkung der Zentren seit vielen Jahren ein großes Anliegen. Grundlage für alle Maßnahmen sind das Zentrenkonzept und der städtebauliche Rahmenplan für die Innenstadt.

Die Entwicklung des städtischen Einzelhandels in Zusammenarbeit mit den Organisationen des Handels ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der Wirtschaftsförderer. Bergisch Gladbach ist eine der zurzeit 20 Modellstädte, die mit Unterstützung des Landesbüros Stadtmarketing-NRW versuchen, eine Immobilien- und Standortgemeinschaft - kurz ISG - im Bereich der Stadtmitte einzurichten. Die notwendigen organisatorischen Strukturen zum Aufbau werden zurzeit vorbereitet.

Vorteile, auf die Bergisch Gladbach gerne verweist, sind die guten Verkehrsanbindungen, der direkte Autobahnanschluss A4 in Richtung Köln und Olpe, sowie die Nähe zu den anderen Großstädten den Rheinlands, wie Düsseldorf und natürlich Köln. Innerhalb weniger Minuten gelangt man zum internationalen Flughafen Köln/Bonn.

Gewerbestandort Bergisch Gladbach

Die industrielle Entwicklung ist seit Jahrhunderten gewachsen und insbesondere von der Papierproduktion geprägt. Im 16. Jahrhundert wurden die ersten Papiermühlen entlang der Strunde gegründet. Als Johann Wilhelm Zanders 1829 die Schnabelsmühle übernahm, legte er den Grundstein für den Industriebetrieb, der auch heute noch größter Arbeitgeber der Stadt ist. Zinkbergbau und Metallverarbeitung als weiteres Standbein sind mittlerweile weitestgehend abgelöst von einer stark heterogenen Wirtschaftsstruktur, geprägt durch produzierendes Gewerbe, High Tech und Dienstleistungsbetriebe. Eckpfeiler der Wirtschaftsstruktur sind die mittelständischen Gewerbebetriebe, deren Standortsicherung ein besonderes städtisches Anliegen ist.

(Redaktion)


 


 

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