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  • 17.03.2006,
  • |
  • Köln

Beschränkung der 1%-Regelung bei privater Kfz-Nutzung

Auch Fahrten Wohnung/Arbeitsstätte sind betriebliche Fahrten

Bei der Ermittlung des betrieblichen Nutzungsanteils ist zu berücksichtigen, dass die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht als Privatfahrten, sondern als betriebliche Fahrten gelten, die jedoch gem. § 4 Abs. 5 Nr. 6 EStG steuerlich nicht in vollem Umfange abzugsfähig sind.

Fahrtenbuch

Grundsätzlich ist allen Unternehmern und Freiberuflern, die ihren Geschäftswagen überwiegend betrieblich nutzen, zu empfehlen, für das Kalenderjahr 2006 ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch zu führen. Wegen des enormen administrativen Aufwandes wird dies in der Praxis aber in vielen Fällen nicht umgesetzt werden können. In diesen Fällen sollte dann eine alternative Beweisvorsorge getroffen werden. Zu empfehlen ist wenigstens die Aufzeichnung des Kilometerstandes zu Beginn des Jahres 2006 sowie – bis auf Weiteres – die Erstellung schlüssiger Notizen über die durchgeführten Privatfahrten und/oder die betrieblich zurückgelegten Strecken. Für Selbständige, deren betriebliche Pkw-Nutzung voraussichtlich nur 50 % oder weniger beträgt, gibt es zur Führung eines Fahrtenbuchs künftig keine Alternative, um sich gegen überhöhte Schätzungen der Finanzverwaltung zur Wehr setzen zu können.


 


 

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