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  • 17.03.2006,
  • |
  • Köln

Beschränkung der 1%-Regelung bei privater Kfz-Nutzung

Fazit

Diente die generelle Pauschalierung durch die 1%-Regel der Steuervereinfachung, ist nunmehr zu befürchten, dass langwierige Rechtsstreite über die - bisher unerhebliche - Zuordnung zum notwendigen oder gewillkürten Betriebsvermögen und die Höhe der tatsächlichen privaten oder betrieblichen Nutzung geführt werden müssen. Es ist zu erwarten, dass die Finanzverwaltung beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen (z. B. überwiegende Anwesenheit in Betrieb, Praxis oder Kanzlei bei nur geringer auswärtiger Tätigkeit) zunächst pauschal unterstellen wird, dass der Geschäftswagen überwiegend privat genutzt wird. Folglich wird sie die 1%-Regelung unberücksichtigt lassen und den voraussichtlich höheren privaten Nutzungswert (= Teilwert der Entnahme) schätzen. Schon jetzt ist absehbar, dass diese Neuregelung, je nach Umsetzung durch die Finanzverwaltung, zahlreiche Finanzgerichte beschäftigen wird.

 

Dipl. – Betriebswirt Rolf Groß, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer Michels Simon Rottländer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln

Lesen Sie auch auf business-on.de einen aktuellen Artikel zum Thema: Steueränderungen

(Rolf Groß)


 


 

1% Regelung
private KFZ Nutzung
Steuern
KFZ
2006
MSRG

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