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In Karstadt-Verhandlungen kommt möglicherweise Bewegung

(ddp). In die Verhandlungen zur Rettung des insolventen Warenhauskonzerns Karstadt scheint Bewegung gekommen zu sein. Kreisen zufolge hat es in den Gesprächen zwischen dem Investor Nicolas Berggruen und dem Vermieterkonsortium Highstreet zwar erneut keine Einigung gegeben.

Eine mit den Verhandlungen vertraute Person bezeichnete die Gespräche jedoch als «sehr konstruktiv und produktiv», berichtete die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Donnerstag. Ein weiterer mit der Situation vertrauter Informant habe die Situation positiver als zuvor eingestuft.

Hauptgegenstand der Verhandlungen sind Mietnachlässe sowie die Kapitalbeteiligung der jeweiligen Parteien. Die Verhandlungen, die bis in die Nacht dauerten, sollen zeitnah fortgesetzt werden. Am 16. Juli entscheidet das Amtsgericht Essen über den Insolvenzplan von Karstadt. Bis dahin müssen sich Berggruen und Highstreet geeinigt haben, sonst droht die Zerschlagung des Karstadt-Konzerns.

Im Kampf um Karstadt hat sich einem Zeitungsbericht zufolge die italienische Borletti-Gruppe eingeschaltet. Konzernchef Maurizio Borletti warnt nach einem Bericht der «Berliner Zeitung» (Donnerstagausgabe) vor dem potenziellen Investor Berggruen. Berggruen und sein Partner Max Azria hätten «keine praktischen Erfahrungen» in der Branche, heiße es in einem Brief an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), der dem Blatt vorliege. Borletti gehört zum Highstreet-Konsortium, das 86 der 120 Karstadt-Filialen besitzt.

Borletti schreibt, er habe «begründete Zweifel» an Berggruens Konzepten. Die geplante Aufteilung des Konzerns in drei Gesellschaften nähre die Furcht, dass mit den Sporthäusern und den Premiumkaufhäusern «zwei profitable Einheiten» entstehen, die schnell verkauft werden könnten. Danach blieben «Karstadt und die meisten Beschäftigten» mit unprofitablen Warenhäusern zurück.

Ein Sprecher des Arbeitsministeriums sagte, von der Leyen dringe darauf, «dass die Verhandlungen ernsthaft geführt werden, um die Arbeitsplätze bei Karstadt und den Zulieferern zu sichern». Alle Beteiligten seien aufgefordert, innerhalb des engen Zeitfensters zu einer Einigung zu kommen. Mitte Juli will der Essener Amtsgericht endgültig über den Insolvenzplan für Karstadt entscheiden. Für die Warenhauskette arbeiten rund 25 000 Menschen.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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