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  • 21.11.2006, 21:28 Uhr
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  • Köln

BIENE prämiert die besten barrierefreien Webseiten

Im Rahmen einer Festveranstaltung zeichnet die BIENE - Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten- bereits zum vierten Mal die besten barrierefreien Webseiten aus. Zum ersten Mal ist die Jury international besetzt.

Mit Martin Ladstätter vom Behindertenberatungszentrum BIZEPS in Wien und dem Internet-Entwickler Jeremy Keith aus Brighton, ist die Jury in diesem Jahr erstmals international besetzt. Bereits seit der ersten BIENE im Jahr 2003 sind der Behördenspiegel, die Deutsche UNESCO-Kommission, AOL und stern.de vertreten. Die Deutsche Telekom AG wirkt in diesem Jahr zum ersten Mal in der Jury mit. Weiterhin wirken das Computermagazin c't, Microsoft, die Netzeitung, die Agentur Playframe und Wikimedia Deutschland bei der Prämierung mit. Zwei Mitglieder des Fachlichen Beirats des Wettbewerbs komplettieren die Jury.

"In der Jury beurteilen Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen die Wettbewerbsteilnehmer aus ihrer jeweiligen professionellen und persönlichen Perspektive", erklärt Iris Cornelssen, Projektleiterin für die BIENE bei der Aktion Mensch. Dabei stehe bewusst nicht Barrierefreiheit an erster Stelle. "Unser Ziel ist, dass Webseiten, die mit einer BIENE ausgezeichnet werden, darüber hinaus für alle Nutzerinnen und Nutzer interessant und attraktiv sind." Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, ergänzt: "Die reine Barrierefreiheit überprüfen wir durch unser Testverfahren. So stellen wir sicher, dass die Finalteilnehmer die formalen Kriterien des Wettbewerbs erfüllen. Darüber hinaus entsendet der Fachliche Beirat zwei seiner Mitglieder in die Jury. Damit ermöglichen wir einen Dialog unter den Jurymitgliedern, der den Gedanken der Barrierefreiheit weiter trägt und allen Beteiligten neue Perspektiven bietet. Die Gewinner zeichnen die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 8. Dezember 2006 im ewerk in Berlin aus.

Über die BIENE:
Seit 2003 prämieren die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen die besten barrierefreien Angebote im Internet mit einer BIENE. BIENE steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten", aber auch für Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander. Mehr als 1.000 Unternehmen, bundesweit arbeitende Organisationen sowie Behörden und Ministerien haben sich bislang am Wettbewerb beteiligt.

Teilnehmen können Betreiber und Gestalter deutschsprachiger Webangebote. Für Webentwicklerinnen und -entwickler in der Ausbildung oder im Studium haben die Veranstalter einen Nachwuchspreis ausgeschrieben. Sonderpreise können für Lösungen vergeben werden, die spezifische Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen berücksichtigen. Das können sein: Angebote für gehörlose Menschen, die Gebärdensprache verwenden, Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder andere herausragende und innovative Entwicklungen. Der Preis ist rein ideeller Natur. Für die Betreiber nicht kommerzieller Webseiten, wie Vereine oder Selbsthilfegruppen mit Angeboten von öffentlichem Interesse, können Förderpreise vergeben werden.

(k.olbrisch)


 


 

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