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NRW auf vorletztem Platz beim «Bildungsmonitor 2007»

(ddp-nrw). Bei der Studie «Bildungsmonitor 2007» rangiert Nordrhein-Westfalen auf dem 15. und damit vorletzten Platz. Die am Dienstag in Köln veröffentlichte Analyse bewertet anhand von 13 Handlungsfeldern, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes einen Beitrag zu mehr Wachstum leistet. Die fünfte Ausgabe des Bildungsmonitors wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt.

Dabei konnte sich Nordrhein-Westfalen gegenüber dem vergangenen Jahr um 3,3 Punkte auf 56,6 Punkte verbessern. Die größten Zuwächse verzeichnet das Bundesland in den Handlungsfeldern Zeiteffizienz (+23,3 Punkte) und in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (+4,4). 

Auch beim Handlungsfeld Akademisierung liegt NRW mit vorn. Mit knapp 52 Prozent hatte NRW im Jahr 2006 wieder die höchste Studienberechtigtenquote in Deutschland. 

Schlusslicht ist das Bundesland hingegen weiterhin bei den Betreuungsbedingungen. So kamen in den Grundschulen im Jahr 2006 auf einen Lehrer rechnerisch 20,6 Schüler. Das ist bundesweit der zweitschlechteste Wert. Traditionell schlecht bleibt auch die Betreuungsrelation an den Hochschulen. 

Sachsen, Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern bilden erneut das Führungsquartett im Bildungsmonitor 2008. Dahinter folgt ein breitgefächertes Mittelfeld von Rang 5 bis Rang 15. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern.

(Redaktion)


 


 

Bildungsmonitor 2007
Studie
Institut der deutschen Wirtschaft

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