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  • 01.10.2008, 12:24 Uhr
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Spambekämpfung

eco und Bizanga beschließen Zusammenarbeit

Der eco Verband und Bizanga haben heute ein Kooperationsabkommen für eine von ISPs gemeinsam genutzte Informations- und Austauschdatenbank getroffen. Diese soll den ISPs die Bekämpfung von Spam erleichtern und so die Zustellung legitimer und gewünschter E-Mails erleichtern. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die von eco betriebene Zentrale Whitelist Certified Senders Alliance in Bizangas Ökosystem integriert wird, welches sich einer stetig wachsenden Anzahl von Partnern und Kunden erfreut.

Das Ziel der Bereitstellung dieser Datenbank ist die Vereinigung und der Austausch von Informationen in nahezu Echtzeit bezüglich Parametern wie IP-Adressen, Domains und Absendern. Dieses System wird den Providern eine Anzahl von Vorteilen bringen: 

  • Konsolidierte Reaktion auf Missbrauch: Spammer, die die Infrastruktur der Provider missbrauchen, wechseln auf der Suche nach leichten Angriffszielen schnell den Provider. Wird ein solcher Missbrauch festgestellt, kann eine effektive Gegenmaßnahme statt von einzelnen Providern von einem ganzen Cluster von Providern eingeleitet werden. 
  • Prüfung des Missbrauchs ausgehender Verbindungen: Provider können Korrelationsanalysen ihres eigenen ausgehenden E-Mail-Verkehrs mit dem Verkehr des gesamten Clusters von Providern durchführen. Dadurch können die Quellen etwaigen Missbrauchs schneller ausfindig gemacht werden. 

Die Informationen werden zwischen den einzelnen MTAs und der Datenbank durch das Secure Messaging Exchange Protocol (SMEP) übertragen - ein sicheres und Ressourcen-schonendes Protokoll, das von Bizanga speziell für den schnellen Datenaustausch entwickelt wurde. Der SMEP Protokoll-Standard wird in naher Zukunft veröffentlicht, um den einfachen und schnellen Datenaustausch zwischen den Providern innerhalb der eco-Anti-Spam Initiative und anderen mehrstufigen Umgebungen zu ermöglichen. Bizangas Collaboration Engine (CE) wird wiederum verwendet, um den Informationsfluss in und aus der Datenbank zu steuern. Die unterschiedlichen Sicherheitssysteme in der Netzwerkperipherie der Provider kommunizieren direkt mit dem eco Server und dem CE durch das SMEP-Protokoll. 

Die Datenbankserver werden beim vom eco betriebenen DE-CIX in Frankfurt untergebracht. Um neuen Teilnehmern eine rasche Anbindung an das System zu ermöglichen, bietet Bizangas Customer Solution Engineering Team ein Schnellstarterpaket an. Benutzer der Datenbank haben die Möglichkeit, Daten über ihre eigenen Verbindungen einzugeben und die zur gemeinsamen Verfügung bereitgestellten Daten anderer Benutzer abzufragen.

"Wir sind sehr stolz darauf, eco und den Providern mit der bereitgestellten Technologie und der nötigen Kompetenz bei dieser neuen Stufe der Zusammenarbeit zur Verfügung zu stellen", sagt Serge Dugas, General Manager EMEA bei Bizanga. "Unsere Technologie wurde für dieses Projekt nicht nur aufgrund ihrer besonderen Leistungsfähigkeit ausgewählt, sondern es ist auch ein klares Zeichen der Anerkennung unserer Position im Markt." Diese Erstimplementierung wird es den Providern erlauben, neue Erfahrungen im Umgang mit einer solchen Datenbank zu gewinnen und so ihre Anti-Abuse Verfahren zu optimieren. Der Nutzen des Feedbackloops wird mit wachsender Teilnehmerzahl steigen, was den Teilnehmern auch eine genauere Analyse regionaler Daten ermöglicht. "Diese neue Infrastruktur wird unseren Mitglieder einen besonders effektiven und schnellen Dienst zur Verfügung stellen" meint Sven Karge, Leiter Content Department bei eco. "Darüber hinaus verbessert die Integration der Certified Senders Alliance Whitelist in Bizangas Systeme die Zustellung gewünschter und verlangter E-Mails."

(eco Verband)

(Redaktion)


 


 

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