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Börse 25.06.2010

Deutscher Aktienmarkt schließt mit Verlusten

(ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag schwächer aus dem Handel gegangen. Händlern zufolge haben Sorgen um die Staatsverschuldungen in Europa den Investoren die Kauflaune verhagelt. Der Leitindex DAX sank um 0,7 Prozent auf 6071 Punkte. Der MDAX verlor 0,8 Prozent auf 8164 Punkte. Der TecDAX gab 0,9 Prozent auf 752 Zähler nach.

Knapp behauptet zeigen sich die Kurse an der New Yorker Wall Street am Freitag. Bei insgesamt ruhigem und impulslosem Handel sind vor allem Finanztitel gesucht. Der Dow-Jones-Index verlor bis 17.50 Uhr MESZ 0,2 Prozent auf 10 130 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index gab 0,1 Prozent auf 2214 Zähler nach. «Vor dem monatlichen Arbeitsmarktbericht nächste Woche ist nicht mit viel Bewegung zu rechnen», sagte ein Händler. Der Blick der Marktteilnehmer richtet sich ferner auf das laufende G-20-Treffen in Toronto.

Der Euro ging am Freitagabend zu 1,2330 Dollar aus dem europäisch dominierten Handel. Nach nervösem Geschäft hat sich die Gemeinschaftswährung damit in der Mitte ihrer Handelsspanne eingependelt. Impulse von außen gab es im Handelsverlauf kaum. Marktteilnehmer blicken nun ebenfalls mit Spannung auf die Entscheidungen des G-20-Treffens. Die Europäische Zentralbank stellte einen Referenzkurs von 1,2294 Dollar fest.

Im DAX schlossen die meisten Werte im Minus. Schlusslicht war die Daimler-Aktie, die 3,2 Prozent auf 42,02 Euro verloren. Auch die anderen Autowerte standen unter Druck. VW und BMW gaben 2,8 beziehungsweise 2,4 Prozent auf 75,07 beziehungsweise 40,36 Euro nach. Die Aktien litten unter Gewinnmitnahmen und Zurückstufungen, hieß es. Gesucht waren auf der anderen Seite vor allem Commerzbank, die sich um 2,0 Prozent auf 5,95 verbesserten. Deutsche Telekom und adidas stiegen jeweils um rund 1,5 Prozent.

In der zweiten Reihe führten Sky Deutschland die Verlierer an und gaben 3,9 Prozent auf 1,42 Euro nach. Continental und Leoni verbilligten sich um 3,8 beziehungsweise 3,6 Prozent. Gefragt waren dagegen vor allem Südzucker mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 15,00 Euro. Das Unternehmen hat seine Geschäftsprognosen bestätigt.

Im TecDAX gaben Aixtron 4,2 Prozent auf 20,29 Euro nach. Am anderen Ende verbuchten Centrotherm Aufschläge von 3,1 Prozent auf 28,65 Euro.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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