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China lässt Japan einfach stehen +++ Handyneuheiten in Barcelona +++ Der Jumbo Jet wächst weiter

Wichtige Meldungen des 14.02. kurz und knapp zusammengefasst:

Asiatische Wirtschaftskraft

Chinas Wirtschaft wächst gigantisch, Japans Wirtschaft schrumpft. In Zahlen: einem Plus von 10,3 Prozent steht ein Minus von 1,1, Prozent gegenüber, und China hat Japan von Platz zwei der stärksten Wirtschaftsnationen verdrängt. Und mit Riesenschritten nehmen sie Anlauf, um auch die USA hinter sich zu lassen.

In Tokio begrüßt man die rasante Entwicklung des Nachbarn, die der gesamten Region gut tue. Japans Regierung setzt auf steigende Exporte, die die Wirtschaft wieder wachsen lassen sollen. China, ohnehin Exportweltmeister, legte im Januar um satte 37 Prozent zu, steigerte die Einfuhren gar um 51 Prozent. Was den Handelsüberschuss auf 6,5 Milliarden Dollar im Dezember sinken ließ.

Von Motorola zu Sony

Stelldichein der Handybranche: auf dem „Mobile World Congress“ in Barcelona zeigen die Unternehmen, was sich seit Juni 1983 in ihren Reihen so getan hat. Seinerzeit brachte Motorola mit dem Dynatec 8000 ein mehr oder minder mobiles Teil auf den Markt. 33 mal 9 mal 4,5 Zentimeter, 800 Gramm schwer und 4.000 Dollar teuer.

Handys heute sind in erster Linie smart und heißen daher Smartphones. Der Bildschirm wird immer größer und die Auflösung immer höher, das Tastenfeld würde gerne noch kleiner werden, muss sich aber zügeln – der Kunde soll mit seinen Fingern ja auch noch die richtigen Buchstaben treffen.

Oder aber die bekannten Knöpfe der Playstation-Konsole. Eine smarte Spielerei hat Sony anlässlich der Messe in Barcelona vorgestellt. Xperia Play nennt sich Sonys Neues, das die Playstation mit an Bord hat. Ganz klar für Spieler ausgelegt, setzt Sony Ericsson feine Nadelstiche gegen Apple. Die haben mit dem iPhone sowie dem iPad den Markt des „mobilen gamings“ fest im Griff gehabt.

747 - der Jumbo wird generalüberholt

747 – nur selten ist eine Nummer mit einem Produkt so fest verankert wie die siebenviersieben. Sie bezeichnet Boeings „Jumbo Jet“, das Flaggschiff des Unternehmens aus Seattle. Jetzt wurde mit der 747-8 die neueste Version vorgestellt. Bis zu 467 Passagiere haben Platz an Bord des überarbeiteten Jumbos, von denen die Lufthansa 20 Stück geordert hat.

Und mehr als das: im Vorfeld hat Lufthansa ihre Erfahrungen mit dem Supervogel in die Entwicklung bei Boeing mit einfließen lassen. Es greifen die gleichen Mechanismen wie im Autobau. Der neue Vogel ist größer, zugleich aber auch weniger durstig. Und von der Anzahl Sitzplätze nah dran am Airbus A 380, dem großen noch jungen Konkurrenten. Die Lufthansa fliegt im Airbus mit 536 Stühlen durch die Weltgeschichte.

Der Jumbo ist eine über vierzig Jahre anhaltende Erfolgsgeschichte, die allerdings ins Stocken geraten ist. 1.418 Maschinen haben die Montagehallen verlassen. Für das neueste Modell sind jedoch erst 33 Bestellungen eingegangen. Aber es gibt die 747 – jetzt mit verlängertem Oberdek – ja auch noch als Frachtversion. Und da sind die Auftragsbücher gut gefüllt. 74 Maschinen warten auf ihre Auslieferung.

(Redaktion)


 


 

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