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Richtfest

„Bonner Bogen“ - Bürogebäude Rheinwerk 2 vor Fertigstellung zu 45 % vermietet

Bonn gehört zu den attraktivsten Immobilienstandorten in Deutschland und der „Bonner Bogen“ entwickelt sich zu einem Magneten für innovative Unternehmen. Das zeigen Vermietungsquote und Mieterstruktur vom Rheinwerk 2 in Bonn-Beuel. Das Gebäudeensemble mit 14.600 Quadratmetern high-tech ausgestatteter Bürofläche, 274 Tiefgaragenplätzen und einem Ressource schonenden Energiekonzept ist vor seiner Gesamtfertigstellung im Frühsommer 2008 zu fast 45 Prozent vermietet.

„Wir bieten in einem Segment Büroräume an, die es mit dieser Raumqualität und Gebäudeökologie (Green building) in Bonn ansonsten kaum gibt“, lautet das Fazit der Investoren bei der Richtfest-Feier für den letzten Gebäudeabschnitt am 16. November. Die Kombination (zur Kombination Definition) aus spektakulärer Rheinlage, perfekter Verkehrsanbindung, den Vorteilen des angrenzenden Hotels, das im 1. Quartal 2009 eröffnen wird, sowie der offenen Campusstruktur mit namhaften Mietern entfalte jetzt die erwartete Sogwirkung.

Rheinwerk 2 = Vier Gebäudekörper mit eigener Adressbildung

 
Das Rheinwerk 2 ist ein Gemeinschaftsprojekt der RENUM Projektgruppe, der ProBonnum und der ImmoVisio, das zwischen Joseph-Schumpeter-Allee und Rheinufer die Architekturhandschrift und Standortphilosophie des „Bonner Bogens“ fortsetzt. Offen und transparent, mit grünen Freiraumqualitäten, modernster Gebäudetechnik und unterschiedlichen Materialien, Höhen und Gebäudeformen. „Das fördert die Adressbildung“, ist sich Architekt Karl-Heinz Schommer sicher, der die Wechselwirkung zwischen Tradition und Moderne auch beim Rheinwerk 2 fortgeführt hat. Das 50 Millionen Euro Projekt besteht aus vier Baukörpern. Während das 3geschossige Ziegelsteingebäude am Rhein bereits in den nächsten Wochen bezogen wird, laufen in den beiden dahinter liegenden Solitärbauten die Arbeiten für den Innenausbau aufHochtouren. In den wirkungsvoll in Blau- und Grüntönen eingefärbten Glasfassaden spiegelt sich der vierte Baukörper: ein lang gestrecktes, 4geschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss in U-Form, das eine ähnliche Glasfassade wie die Solitäre erhält. Hierüber schwebt jetzt der Richtkranz.

Beta-Klinik mit Schwerpunkt Mikrotherapie

Doch bereits im April 2008 wird im Erdgeschoss Prof. Jürgen Reul, bis dahin Chefarzt des Kreisklinikums Siegen und erfahrener Spezialist für Neuroradiologie und Mikrotherapie, eine Privatklinik und eine Forschungseinrichtung eröffnen, die sich u. a. mit der Schlaganfall-Thematik befasst. Leistungsschwerpunkt der Beta-Klinik sind minimalinvasive Behandlungsverfahren an Kopf und Wirbelsäule, bei der in örtlicher Betäubung mit sehr kleinen Instrumenten, Kathetern und Injektionsnadeln gearbeitet wird. Ergänzt wird die Klinik um eine ambulante Praxis im Bereich Vorsorgemedizin, die u.a. kompakte Check-ups für Manager mit Übernachtungsmöglichkeit im angrenzenden Hotel Elysion und Anti-Aging-Programme anbietet.

Für den erst richtfertigen Gebäudekörper hat Hans-Bernd Hensel, zuständig für die Vermietung, aber noch weitere Vermietungszusagen in der Tasche. „Ich gehe davon aus, dass bis zum Jahresende 60 bis 65 Prozent der Gesamtflächen vermietet sind.“ Viel Nachfrage kommt aus dem Telekom nahen Umfeld, aber auch Werbeagenturen und Beratungsfirmen schätzen die Campus-Atmosphäre mit namhaften Nutzern, die inspirierende Naturlandschaft und last but not least die Vorteile des im Bau befindlichen Fünf-Sterne-Hotels mit seinen Tagungs-, Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten.

Qualitäten eines Green-Building

Nachfrage spüren die Investoren des Rheinwerks 2 auch nach kleineren, exklusiven Flächen. Wie zum Beispiel in den attraktiven Staffelgeschossen der beiden Solitärbauten, die Penthausflair ausstrahlen. Hierfür liegen nach Angaben von Hans-Bernd Hensel bereits Reservierungen vor. Die kleinsten Büroeinheiten beginnen ab 179 Quadratmeter und werden flexibel für die Anforderungen der Unternehmen ausgebaut, wobei alle Verkabelungen standardmäßig vorhanden sind. Im Rechenzentrum stehen Stellflächen für den eigenen Server bereit. Beleuchtung, Sonnenschutz und Stromversorgung lassen sich individuell vom eigenen PC aus steuern.

Der Anspruch an technische Innovation spiegelt sich auch im Ressourcen schonenden Energiekonzept und einer jederzeit angenehmen Raumtemperatur wider. Über tiefe Brunnen wird die Kraft aus Mutter Natur über das Grundwasser (Geothermie) genutzt, wobei das Grundwasser nach der Weiterleitung über Wärmetauscher unverbraucht im Boden verbleibt. Das intelligente Heiz- und Kühlsystem wird durch ein Akquifer- Speichersystem ergänzt, das in dieser Kombination und Ausdehnung für den Standort „Bonner Bogen“ zu den größten in Europa zählt. Wichtig für die Nutzer sind nicht nur das gute ökologische Gewissen und dauerhaft niedrige Nebenkosten, sondern der Wohlfühleffekt u.a. durch eine integrierte Betonkernaktivierung (temperierte Decken) und in die Fußböden eingelassene Konvektoren, die den freien Ausblick in die Rheinlandschaft sicherstellen. Die Mietpreise für das Rheinwerk 2 bewegen sich zwischen 15 und 17 Euro. Die Nebenkosten dürften vor allem wegen der effektiven Energiegewinnung auf mittlere Sicht im Vergleich zu konventionellen Gebäuden deutlich niedriger liegen.

Erste Einzüge zum Jahreswechsel

Die ersten Mieter, die zum Jahreswechsel den Ziegelsteinbau am Rheinufer beziehen werden, entsprechen dem Mieterbesatz am Standort. Es sind Ostermann & Partner aus Bonn, eine Kanzlei für Wirtschafts- und Unternehmensberatung im Gesundheitswesen, und das Schweizer Softwarehaus Plancal Group, das seinen deutschen Firmensitz nach Bonn verlegt.

(Redaktion)


 


 

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