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Branchenverband DDI: Börsenumsätze in derivativen Wertpapieren ziehen an

Die Börsenumsätze in derivativen Wertpapieren sind im Oktober gegenüber dem Vormonat (8,98 Milliarden Euro) um 21,5 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro gestiegen. Sie liegen damit über dem monatlichen Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate (9,96 Milliarden Euro). Die Zahl der an den Wertpapierbörsen gelisteten derivativen Produkte erreichte mit 123.107 Produkten einen neuen Höchststand (September: 113.158 Produkte).

„Nach dem Ende der Sommerferien sorgten insbesondere die steigenden Kurse am Aktienmarkt für ein ansprechendes Umfeld für Investitionen in Anlage- Zertifikate und Hebelprodukte“, sagt Dieter Lendle, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Derivate Instituts (DDI) e.V. „Privatanleger greifen verstärkt auf Derivate zu, um ihr Anlageportfolio zu bereichern.“ Insbesondere Bonus - und Teilschutzprodukte standen im Oktober bei Anlegern hoch im Kurs: Ihr Umsatz stieg um 77 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die starke Nachfrage ging zu Lasten der Discount-Zertifikate. Trotz eines Umsatzanstiegs von 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro sackte der Marktanteil der Rabattpapiere um 6 Prozentpunkte auf 24 Prozent ab. Auffällig ist der Volumenanstieg bei den Themen- und Strategiepapieren. Hier explodierte der Umsatz um 130 Prozent auf 322 Mio. Euro, während der Marktanteil um 1,9 Prozent anzog. Die monatliche Umsatzstatistik des DDI umfasst die börslichen Umsätze der Präsenzbörsen Berlin-Bremen, Frankfurt und Stuttgart in derivativen Wertpapieren. Dazu zählen Anlageprodukte wie Anlagezertifikate und Aktienanleihen sowie Hebelprodukte wie Optionsscheine, Knock-outs und exotische Produkte.

Über das Deutsche Derivate Institut e.V.
Das Deutsche Derivate Institut (DDI) e.V. wurde am 15. Dezember 2003 als Verein der Emittenten verbriefter Derivate gegründet. Seine wichtigste Aufgabe besteht in der Förderung der Marktes und der Akzeptanz von Zertifikaten, Aktienanleihen und Optionsscheinen in Deutschland. Zu den Mitgliedern des DDI zählen ABN Amro, Baader Wertpapierhandelsbank, BHF Bank, BNP Paribas, Börse Stuttgart, Citigroup, Commerzbank, EUWAX, finanztreff.de, Landesbank Baden-Württemberg, OnVista, Societé Générale, UBS und Vontobel.

(k.olbrisch)


 


 

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