Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Lufthansa

Sorgenkind British Midland, Freude über Flottenzuwachs

Der Body-Maß-Index bei der Lufthansa heißt British Midland. Wird beides abgekürzt mit BMI, wobei die britischen Flieger nun ein Maß überschritten haben. Denn die Lufthansatochter hat in jüngster Vergangenheit vor allem eins gemacht, nämlich Verluste eingeflogen.

Grund genug für die Kranichlinie, British Midland zu verkaufen. 120 Millionen Euro Verlust allein im ersten Halbjahr 2011 zwingen die Lufthansa in diesem Fall zur Notlandung. Im Luftwirbel der Lufthansa bewegt sich mit Austrian Airlines – kurz AUA - eine weitere defizitäre Tochter. Doch die bekommt noch mal eine Galgenfrist, denn in der Lufthansa-Chefetage geht man davon aus, dass AUA bald keine Kopfschmerzen mehr bereitet und die Österreicher wieder in die Gewinnzone fliegen.

Wie das gehen soll? Größere Effizienz , Kostenreduzierung bei gleichzeitig steigenden Erträgen sollen die Lufthansatochter mit Drehkreuz Wien wieder auf Vordermann bringen. Der Blick richtet sich dabei insbesondere auf Geschäftsreisende, die vermehrt die höheren Klassen buchen sollen.

Farbspiel aus nachtblau und melonengelb

Das können sie demnächst bei einem neuen Mitglied der Flugzeugflotte. Bei der Lufthansa setzt man neben dem Supervogel Airbus A 380 auch auf die neueste Generation der Jumbo Jets, die Boeing 747-8 Intercontinental. Die erste 747-8 im Lufthansa-Look hat die Lackierhalle in Seattle verlassen und besticht durch folgendes Farbenspiel: Der Rumpf im klassischen „Lufthansa White“, Seitenleitwerk und Lufthansa-Schriftzug in „Nachtblau“, und auf „melonengelbem“ Hintergrund schwingt der nachtblaue Kranich seine Flügel auf dem Leitwerk.

Es ist die erste von 20 Boeing 747-8, die die Lufthansa bestellt hat. Lieferzeitraum ist ab Anfang 2012 bis Mitte 2015, für 20 weitere Flugzeuge bestehen Optionen. Mit 76,3 m Gesamtlänge ist der neue Jumbo das längste Passagierflugzeug der Welt.

Außerdem besticht der Supervogel durch neu entwickelte Tragflächen mit geschwungenen Tragflächenenden, den sogenannten „Raked Wingtips“ für aerodynamische Vorteile. Die neu entwickelten Motoren des Typs GEnx-2B67 sind leistungsstärker, dabei aber sparsamer und auch deutlich leiser. Und wenn es an der Neuerwerbung was zu meckern gibt, dann bitte auch Kopien an die wichtigen Stellen im Haus. Denn die Lufthansa war von Anfang an in die Entwicklung des neusten Jumbos mit einbezogen.

(FN)


 


 

British Midland
Farbenspiel
Supervogel
Flugzeuge
Lufthansatochter
Jumbo Jets
Kranich
AUA
Lufthansa-Chefetage

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Lufthansa" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: