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  • 11.10.2006,
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  • Köln

Brühl: Das Phantasialand der Wirtschaft

Die Stadt Brühl im Rhein-Erft-Kreis blickt nicht nur auf eine lange Tradition zurück, sondern, dank dem Publikumsmagneten Phantasialand sowie mit geplanten Einrichtungen, wie der Giesler-Galerie und dem Max Ernst Museum, auf eine hoffnungsvolle Zukunft.

Mit 46.412 Einwohnern (Stand Dezember 2005) auf 36,12 km² zählt die Stadt Brühl flächenmäßig zu den kleineren Kommunen des Rhein-Erft-Kreises, doch die Schlossstadt kann ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial und eine nicht mindere Bedeutung für die gesamte Region vorweisen. Bereits 1285 erhielt Brühl vom Erzbischof Siegfried von Westerburg die Stadtrechte; damals wurde die Gemeinde zwischen Köln und Bonn zu einer der stärksten Landesfestungen ausgebaut. Seitdem hat sich Brühl ständig weiter entwickelt.

Neben zahlreichen Industrie – und Handwerksbetrieben stellt der Kulturtourismus in Brühl einen unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor dar. Besonders der Erlebnispark Phantasialand brachten der Wirtschaft einen beachtlichen Aufschwung und der Stadt an sich überregionale Bedeutung. Das May Ernst Museum wird zukünftig auch vielversprechend für Innovationen im Bereich der Kultur stehen.

Wirtschaft: lange Tradition und gute Zukunftsaussichten

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt begann im Jahre 1870, als Brühl Ausgangsort des rheinischen Braunkohlereviers wurde. Heute dienen die ehemaligen Tagebaugebiete, die aufwendig rekultiviert wurden, als Erholungsgebiete. 1888 siedelte sich hier ein Eisenwerk an, welches die nötigen Einrichtungen lieferte und bis heute existiert. Hinzu kamen später Unternehmen der Schließtechnik sowie zur Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaschinen.

Seit 1970 befindet sich die Zentrale von Renault / Nissan Deutschland in Brühl, das Unternehmen ist zusammen mit dem Phantasialand eines der größten ansässigen Firmen und bedeutendster Arbeitgeber.

Weiterhin besitzt die Schlossstadt eisen- und papierverarbeitende Industrie, Genussmittelindustrie, chemische Betriebe, Zement – und holzverarbeitende Industrie. Neben zahlreichen Betrieben im technischen Bereich arbeiten über 300 Handwerksbetriebe aller Sparten in Brühl, die weit über das Stadtgebiet hinaus bekannt und tätig sind.

Insgesamt ist Brühl ein guter Standort für qualifizierte Arbeitskräfte der ganzen Region. Die Rahmenbedingungen und die geografische Lage zwischen Köln und Bonn bieten hervorragende Möglichkeiten für eine positive Entwicklung der regionalen Wirtschaft.

Die kurze Bundesautobahn A 553 verbindet Brühl mit den Autobahnen A 61 und der A 1. Die A 555 ist über einen Zubringer von der A 553 oder dem Industriegebiet Brühl-Ost zu erreichen, sie bietet eine direkte Verbindung nach Köln und Bonn.

Ausblick:Einkaufzentren für mehr Kundenpotenzial

In Brühl konzentrieren sich neben Kaufhäusern und Supermärkten über 500 Einzelhandelsgeschäfte mit ca. 70.000 m² Verkaufsfläche. Mit verkehrslenkenden Maßnahmen im Innenstadtbereich, einer Fußgängerzone und ausreichenden Parkmöglichkeiten, möchte die Stadt Brühl als Einkaufparadies auch weiterhin fördern.

Das nächste Projekt in dieser Richtung wird die Giesler-Galerie sein: Das erste Einkaufzentrum Brühls entsteht um den unter Denkmalschutz stehenden Turm der ehemaligen Giesler-Brauerei, die im Jahr 2005 abgerissen wurde. Mit der Eröffnung der Giesler-Galerie zum 23.November 2006, soll ein weiteres Instrument zur Erhaltung der Kaufkraft und Beschaffung neuer Kundenpotenziale geschaffen werden.

(Redaktion)


 


 

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