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Budapest

Städtereisen: Budapester Luxus mit Winter-Discount

Die mumifizierte Hand des Königs Stephan

Nicht weit vom Kempinski Corvinus liegt auch die Szent István Bazilika, die prächtige Hauptkirche der Magyaren-Metropole, in der als heiligste Reliquie die mumifizierte Hand von König Stephan verehrt wird. Von der Kuppel aus hat man einen großartigen Blick auf die Stadt, darunter den mächtige Bau des Parlaments am Donauufer. Das Gebäude hat fast 700 Zimmer, ist 268 m lang, hat eine 96 m hohe Kuppel. Man kann es durch 27 Tore und 29 Treppenhäuser betreten. Es bietet das architektonische Gegenstück zum Königspalast, der „Burg“ auf der anderen, der Buda-Seite der Donau.

Vom linken Donauufer, auf dem Pest liegt, gelangt man nach Buda am eindrucksvollsten über die Kettenbrücke. Dort ist auch die Haltestelle der Standseilbahn, die den Aufstieg auf den 180 m hohen Berg kräftesparend abkürzt. Eindrucksvoll auch die Elisabethbrücke, 1903 benannt nach der legendären Kaiserin Sisi. Hoch oben auf dem Berg auch das Hilton-Hotel, das Teile eines alten Kirchenschiffs und des Nikolausturms in seine Architektur integriert hat. Aber diese ehemalige Luxusherberge zählt nun trotz seiner Top-Lage auf dem Burgberg nicht mehr zu den Spitzenhotels: Busladungen von ungarischen Hausfrauen und Rentner-Touristen bestimmen das Ambiente.

Zahlreiche Heil- und Thermalquellen

Auf der Pester Seite liegen die Spitzenhotels: neben dem Kempinski auch das Four Seasons Gresham Palace, ein prachtvoller Jugendstilbau mit erstklassiger Ausstattung und unschlagbarer Lage an der Kettenbrücke, das Corinthia Grand Hotel und das Le Meridien im Stil des Art Deco. Unvergleichlich auch das Grand Hotel Margitsziget auf der Margareteninsel mit seinem unterirdischen Gang zu den Heil- und Thermalquellen.

Zurück bis in die Türkenzeit reichen einige der schönen alten Bäder wie das Király-Bad von 1565 und das Rudas-Bad sowie das Rác-Bad, in denen teilweise noch Männlein und Weiblein nur streng getrennt planschen und schwitzen dürfen. Alle Budapester Badeanstalten preisen die besondere Heilkraft ihrer Wasser aus den heißen Quellen unterhalb der Stadt.

Sightseeing und in heißen Quellen kuren macht auch hungrig. Budapest bietet eine kaum überschaubare Auswahl, in der nicht nur Gulasch, Schweinebraten und Paprika die Speisekarte beherrschen. Im „Belacanto“ singen die Kellner während des Service, im „Muzeum“ findet man ein traditionsreiches Kaffeehaus mit prächtigen Dekor, das „Gundel“ im Stadtwäldchen ist eine gastronomische Institution. Das „Monarchia“ auf der Buda-Seite hält königliche Tradition hoch, das „Nosztalgia“ erinnert an die goldenen Zeiten der k. u. k. Monarchie. Uns gefielen Stimmung, Essen und Musik bestens im Matyas Pince, dem Matthias-Keller mit seinem Geigern in roten Westen, die den Damen ihre Lieblingsmelodien ganz nahe am Ohr fiedelten. Schmalzige Operettenseligkeit und Zigeunermusik – aber in Budapest rundet sie das Erlebnis einer ungewöhnlich sehenswerten Stadt stimmungsvoll ab.

(Ulrich Gross)


 


 

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