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Bundesagentur für Arbeit in NRW startet anonymes Bewerbungsverfahren

(ddp-nrw). Ab September führt die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit das anonymisierte Bewerbungsverfahren ein. Als eine der ersten Institutionen in Deutschland werde die Behörde dann alle wesentlichen Persönlichkeitsdaten in Bewerbungen wie Namen, Fotos oder Geburtstag schwärzen, teilte die Regionaldirektion am Freitag mit.

Damit sollen Rückschlüsse auf die Person hinter der Bewerbung verhindert werden. Nach Angaben der Behörde gilt das Verfahren zunächst im Rahmen eines Modellversuchs für die Bewerberauswahl für den Nachwuchs in den Führungsetagen, sogenannte Traineestellen.

Mit der Anonymisierung sollen Vielfalt und Chancengleichheit in dem Unternehmen gefördert werden. «Zurzeit arbeiten in den Agenturen für Arbeit in NRW rund acht Prozent Männer und Frauen mit Migrationshintergrund. Das aber bildet nicht den realen Anteil an der Bevölkerung ab», sagte Christiane Schönefeld, Geschäftsführerin der Regionaldirektion. Zwar sei das Auswahlverfahren der Agentur schon lange diskriminierungsfrei, jedoch hoffe man, mit dieser Maßnahme künftig mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln zu einer Bewerbung zu ermutigen.

In diesem Jahr rechnet die Behörde nach eigenen Angaben mit rund 2000 Bewerbungen, die anonymisiert werden. Das persönliche Vorstellungsgespräch in der zweiten Bewerbungsphase entfällt jedoch nicht.

(ddp)


 


 

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