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NRW-Politiker für Pflichtpraktika für Mitglieder der Bundesregierung

(ddp-nrw). Kommunalpolitiker aus Nordrhein-Westfalen fordern Pflichtpraktika für die Mitglieder der Bundesregierung in Städten und Gemeinden. Das berichtet die «Bild»-Zeitung (NRW-Ausgaben) vom Samstag.

Hans-Willi Körfges, kommunalpolitischer Sprecher der NRW-SPD, sagte der Zeitung: «Ein solches Pflichtpraktikum wäre sehr sinnvoll. Berlin ist doch ein eigenes Biotop, dort wird viel zu theoretisch gearbeitet. In den Kommunen werden aus lauter Not Theater und Bibliotheken geschlossen.»

Er empfahl den Entscheidern in Berlin, sich «unbedingt mal mit Eltern zu unterhalten, die Klassenräume selber streichen müssen, und mit Feuerwehrleuten, die nicht befördert werden können.» Nach Ansicht von Körfges würde eine Woche vor Ort «zu mehr Sensibilität führen».

Der Fachpolitiker der Grünen, Horst Becker, sagte der «Bild»-Zeitung: «Die Berliner Koalition offenbart durch die Auswirkungen ihrer Kommunalpolitik eine hohe Realitätsferne. Vor Ort in den Rathäusern, dem ÖPNV und den Schulen ist ein dramatischer Substanzverlust zu spüren. Eine Demokratie gefährdende Tendenz.»

Auch die FDP hätte grundsätzlich nichts gegen ein Praktikum in den Städten. Horst Engel, Kommunen-Experte der Liberalen: «Natürlich müssen die Berliner Politiker wissen, wovon sie reden.» Er merkte weiter an: «Aber auch die Kommunalpolitiker sollten wissen, dass sie beim Thema Einsparungen weit unter ihren Möglichkeiten liegen.»

(ddp)


 


 

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