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  • 18.04.2006,
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  • Köln

Bundesschatzbriefe: 'Langweiler' mit Pluspunkten

Nach Berechnungen des bundeseigenen Informationsdienstes für Bundeswertpapiere (IBW) schlagen Bundeschatzbriefe Typ B die Konkurrenz aus der Fondsbranche im zehn-, 20- oder 30-Jahres-Vergleich zum Teil recht deutlich.

Wer etwa von 1994 an jeden Monat 50 Euro auf diese Weise investiert hatte, erzielte im Juni 2004 eine Auszahlung von 7580 Euro. Damit hätte die durchschnittlichen Rendite 4,57 Prozent betragen.

Keine Bankgebühren

Und noch mit einem weiteren Vorteil punktet die Anlageform: Wer die Bundeswertpapierverwaltung BWpV - vormals Bundesschuldenverwaltung - mit der Verwaltung seiner Papiere beauftragt, kann kostenlos kaufen und verkaufen. Auch die Depotführung ist kostenlos. Für die Anmeldung genügt der Antrag auf Zuteilung einer Schuldbuchkontonummer.

Danach können Anleger per Überweisung Schatzbriefe beziehen. Nicht zuletzt ist auch ein Sparplan bei der BWpV möglich, vorausgesetzt, man zahlt monatlich, vierteljährlich oder jährlich mindestens 52 Euro per Überweisung ein. Und sollten die Papiere wieder ablaufen, kann die Bundeswertpapierverwaltung damit beauftragt werden, die fälligen Papiere automatisch wieder anzulegen. Berücksichtigt werden müssen aber steuerliche Aspekte: Mit Bundesschatzbriefen vom Typ B, die ihre Zinsen am Ende der Laufzeit mit einem Schlag ausbezahlen, kann der Anleger seinen Freibetrag für Kapitalerträge in Höhe von 3.100 Euro (Ledige) bzw. 6.200 (Verheiratete) überschreiten.

(ES)


 


 

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