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Landes-CDU will sich im Wahlkampf von der Bundespartei absetzen

(ddp-nrw). Nordrhein-Westfalens CDU wird in der heißen Phase des Landtagswahlkampfes angeblich auf Distanz zur Bundespartei bleiben. Die Essener «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» (Freitagausgabe) berichtete vorab, CDU-Landeschef und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers solle als eine Art überparteilicher Krisenmanager herausstellt werden.

Zugleich solle eine mögliche Zusammenarbeit von SPD und Linkspartei als drohende Alternative zur «zentralen Entscheidungsfrage» stilisiert werden. Ein vertrauliches Strategiepapier dazu komme am Freitag im CDU-Landesvorstand auf den Tisch.

Das Blatt schrieb, Experten kämen auf der Basis von Umfragen zu dem Fazit, dass die NRW-CDU positiver und sozialer wahrgenommen werde als die Bundespartei in Berlin. Die FDP als Koalitionspartner werde hingegen ähnlich negativ gesehen wie im Bund. Daher solle Rüttgers ins Zentrum der Wahlkampagne gestellt werden, um den Ansatz von SPD und Grünen ins Leere laufen zu lassen, aus der Landtagswahl eine kleine Bundestagswahl zu machen.

Mit der Warnung vor Rot-Rot wolle die CDU bürgerliche Wähler zur Wahl animieren und verspreche sich davon zugleich eine Demobilisierung in der älteren SPD-Klientel, schrieb die Zeitung. Vor allem in der Schlussphase des Wahlkampfes ziele die CDU auf die «Johannes-Rau- und Helmut-Schmidt-Wähler».

(ddp)


 


 

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