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Wirtschaftsprognose 2007

CEOs vertrauen in die Wirtschaft - 90 % setzen auf auf ein positives Jahr

Überregulierung und mangelnde Qualifikation als Wachstumsbarrieren

Trotz des verbreiteten Optimismus sehen die Top-Manager auch Barrieren für das Wachstum: 73 Prozent machen dafür maßgeblich die Überregulierung für Unternehmen verantwortlich. Im Wirtschaftsraum Asien-Pazifik zeichnet sich darüber hinaus ein Mangel an kompetenten, gut ausgebildeten Mitarbeitern als Schlüsselressource für den Erfolg in neuen Märkten ab - dies bestätigen 88 Prozent der CEOs aus dem asiatisch-pazifischen Raum, verglichen mit 72 Prozent aller Befragten. Weniger als Bedrohung werden Risiken wie Terrorismus, die Knappheit von Öl und anderen Ressourcen, politische Instabilität und die globale Veränderung des Klimas angesehen. Dennoch hinterlässt die Debatte um die globale Erwärmung ihre Spuren: 40 Prozent der CEOs drücken ihre Besorgnis über diese Bedrohung aus, die durch die Klimaveränderung aufgeworfen wird. Während die Zahl im asiatisch-pazifischen Raum auf 58 Prozent ansteigt, fällt sie bei den befragten CEOs aus Nordamerika auf 18 Prozent ab.

M&A: Grenzüberschreitende Transaktionen am häufigsten in Westeuropa

Durch Unternehmenskäufe oder Zusammenschlüsse wollen die CEOs die Entwicklung ihres Unternehmens in Fahrt bringen. Transaktionen dieser Art sind nach Angaben der Befragten entweder geplant oder bereits abgeschlossen. Vorzugsweise sind dabei Firmen aus den angrenzenden Nachbarländern involviert. Grenzüberschreitende Transaktionen sind in Westeuropa am häufigsten anzutreffen (54 Prozent). Gleichzeitig ist dieser Markt sehr begehrt für Untenehmen, die länderübergreifende M&A-Opportunitäten suchen.

Zwei Drittel der CEOs nennt die Erschließung neuer Märkte als Hauptgrund für Unternehmenszukäufe. Dabei wird jedoch vielfach unterschätzt, welche Risiken und Schwierigkeiten ein solcher Kauf mit sich bringen kann. Dazu gehören die Integration und die kulturellen Unterschiede. Unterschiedliche Gesetzeslagen und unerwartete Kosten werden als häufigste Hindernisse bei M&A-Geschäften genannt.

"Die Globalisierungs-Gewinner von morgen sind Unternehmen, die ihre strategische Positionierung und ihre Geschäftsmodelle von einer lokalen in eine globale Ausrichtung entwickeln", so Wolfgang Wagner. "Diese lernen, in einer Welt erfolgreich zu agieren, die von wesentlich mehr und verschiedenartigen Einflüssen geprägt ist, als dies jemals zuvor der Fall war."

Die komplette Studie steht als kostenloser Download unter www.pwc.de.

(k.olbrisch)


 


 

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