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China Business Competence Center

Hochschule unterstützt Unternehmen im China-Geschäft

Mit ihrem jetzt gegründeten China Business Competence Center (CBCC) möchte die Europäische Fachhochschule (EUFH) in Brühl ihren über 400 Kooperationspartnern in der Wirtschaft eine offene Informations- und Kommunikationsplattform bieten und sie in ihrem China-Geschäft unterstützen. Prof. Dr. Peter François, Dekan des Fachbereichs Industriemanagement, leitet das neue Institut an der EUFH, das bei China-Projekten berät und Möglichkeiten zum Austausch und zur Kooperation mit anderen in China aktiven Unternehmen oder Experten vermittelt.

China wird für Unternehmen immer wichtiger – der wirtschaftliche Boom des riesigen Landes schreitet unaufhaltsam voran. Heute ist China bereits einer der bedeutendsten Produktions- und Beschaffungsmärkte der Welt. Seine enorm wettbewerbsfähige Textilindustrie ist nur eines von zahlreichen Beispielen dafür. Allein aufgrund von ganz einfachen Zahlen ist der Riese im Osten zugleich auch einer der größten und am schnellsten wachsenden Absatzmärkte der Welt: Das Land ist nicht nur 27mal so groß wie Deutschland. In China kaufen mit 1,3 Milliarden Konsumenten auch 16mal so viele Leute regelmäßig ein. „Wie oft kommt es vor, dass ein Deutscher 16 Paar Schuhe auf einmal kauft?“, verdeutlicht die Chinesin Yu Wang, die am neuen Institut mitarbeitet und zugleich Absolventin der EUFH ist. Es wundert schon lange niemanden mehr, dass chinesische Unternehmen am Weltmarkt durch Kostenvorteile und wirtschaftliche Erfolge zu mächtigen Konkurrenten geworden sind, die sich als Global Player einen Namen machen. Nach einer Prognose von Goldman Sachs wird China im Jahr 2050 gemessen am Bruttosozialprodukt weltweit unangefochten an der Spitze stehen.

Auf dem Weg zum erfolgreichen China-Geschäft gibt es für deutsche Unternehmen eine ganze Reihe von Stolpersteinen. Unterschiedliche Mentalitäten und unbekannte Denk- und Verhaltensweisen oder Verhandlungsstrategien können zu Missverständnissen und Fehlschlägen führen. Mangelnde Kenntnis von rechtlichen Aspekten kann eine falsche Einschätzung der Inhalte von Verträgen zur Folge haben. Gerade im China-Business ist daher eine sorgfältige Vorbereitung und die Schulung interkultureller Kompetenzen unverzichtbar.

In enger Partnerschaft mit dem EUFH-Fachbereich International Business mit dem Schwerpunkt Asian Pacific Management an der Cologne Business School macht es sich das CBCC zur Aufgabe, das China-Geschäft von Unternehmen zu unterstützen. So stellt es vielfältige Informationen zum Thema China bereit. Es hilft bei Beschaffungsmarktanalysen, Absatzmarktanalysen, Standortentscheidungen und bei der Anbahnung und Pflege von Geschäftsbeziehungen oder führt Schulungen zu kulturellen Unterschieden und Verhandlungsstrategien durch. „Das CBCC ist eine offene Plattform und wir wünschen uns für die Zukunft eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Institutionen, die sich mit dem Thema beschäftigen“, betont Prof. Dr. François.

Natürlich bietet das neue Institut auch den Studierenden der EUFH eine Reihe neuer Möglichkeiten und Chancen. So betreut das CBCC Projekt- und Abschlussarbeiten zum China-Business. Darüber hinaus ist auch geplant, innerhalb der EUFH-Fachbereiche eine neue Vertiefungsrichtung einzuführen. Das CBCC ist ein attraktives Angebot für Studierende mit besonderem Interesse an China, die ihr Wissen im Rahmen des dualen Studiums dann auch wieder in die Unternehmen tragen.

(Redaktion)


 


 

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