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Christian Eckl

„Headcrash“: Dritte Auflage des Wirtschaftskrimis in Vorbereitung

In „Headcrash“ erzählt Insider Christian Eckl mit viel Tempo und subtiler Ironie vom rasanten Aufstieg und Fall eines Wirtschaftswunderkindes, vom Tarnen und Täuschen internationaler Wirtschaftsakteure, von der Naivität prominenter Investoren und der manipulativen Kraft der Public Relations. Nachdem die erste Auflage gänzlich verkauft ist, geht nun die zweite Auflage in den Druck. Die dritte ist bereits in Vorbereitung.

Genie oder Blender? Der jugendliche Unternehmer Ralf Wolkenburg begeistert sich selbst und andere. Noch bevor er volljährig ist, hat er trotz seiner Behinderung einen internationalen Konzern mit Filialen in Südamerika und Kalifornien aufgebaut. Schnell wächst mit Unterstützung des PR-Beraters Fischer die Prominenz des charismatischen Unternehmers, dem in Düsseldorf und Bonn die Sympathien ebenso zufliegen wie in Tokio, San Francisco oder Mexiko City. Doch die Konturen hinter der glänzenden Fassade sind kaum zu erkennen. Und immer wieder warnt der geheimnisvolle Konkurrent Rochelle vor zu engen finanziellen Verbindungen mit Wolkenburg. Hierfür hat er sehr persönliche Gründe: Er bezichtigt Wolkenburg des Mordes an seiner Frau. Der Fall konnte nie aufgeklärt werden. Mit der Verlagerung von Wolkenburgs Aktivitäten in die publicitywirksame Selbstdarstellung geht seine unternehmerische Substanz verloren. Zudem offenbart sich zunehmend sein cholerisches Temperament. Bald stellen sich Zahlungsprobleme ein. Mit dem Bau zweier Bürokomplexe in San Francisco und einem unerwarteten Millionenkredit von seinem Konkurrenten versucht Wolkenburg, seine Situation zu retten. Doch er geht Rochelle in die Falle, und seine Vergangenheit holt ihn schließlich ein. In „Headcrash“ verbindet Eckl seine Insiderkenntnisse aus Vorstandsetagen mit seinem erzählerischen Gespür. Das Umfeld von ominösen Geschäftspartnern, internationalen Wirtschaftsvertretern und B-Prominenten erscheint als ein Tummelplatz von öffentlichkeitssüchtigen Egozentrikern. Ein spannender Roman über den zunehmenden Realitätsverlust und das Scheitern eines Parvenüs.

Christian Eckl, geb. 1963 in Essen, verheiratet, eine Tochter, ist seit 1992 Inhaber eines Verlages für Wirtschaftszeitschriften. 2001 erschien sein essayistischer Erzählungsband mit biblischen Geschichten aus dem Alten Testament, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

(Redaktion)


 


 

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