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Mutterkonzern will sparen

Schließt Citroën seine Kölner Zentrale?

Köln und Auto – da denkt jeder sofort an den Autobauer Ford, der in der Stadt einer der größten Arbeitgeber ist. Seit 1931 laufen im Stadtteil Niehl Fordmodelle vom Band.

Weniger in den Köpfen der Menschen verankert ist, dass auch Citroën eng mit der Domstadt verflochten ist. Denn in Köln-Poll befindet sich die Deutschland-Zentrale des französischen Autobauers. Zwar keine Produktion, aber die 300 Mitarbeiter sind in der Verwaltung tätig. Unter dem Dach der Muttergesellschaft PSA befindet sich auch die Marke Peugeot.

Und PSA will rigoros sparen. In den Bereichen Logistik und Verwaltung sollen Stellen wegfallen. Bereits vor Weihnachten wurden die Mitarbeiter von Citroën informiert.

Spruchreif ist dabei allerdings noch gar nichts. Hätte, Wenn und Aber…momentan soll bis März in einer Projektgruppe ein Gesamtkonzept für den PSA-Kozern erarbeiten. Dies sagte Betriebsratschef Uwe Hildebrandt.

Großes Einsparpotenzial besteht, wenn die Verwaltungen zusammengelegt werden. Peugeot steuert seine Aktivitäten in Deutschland von Saarbrücken aus, und die Bank der beiden Unternehmen sitzt in Neu-Isenburg. Es könnte also durchaus passieren, dass Köln als Standort wegfällt.

Dabei hat auch die Beziehung Köln und Citroën durchaus Tradition. Mit dem Kauf einer Waggonfabrik in Poll im Jahre 1927 starteten die Franzosen am Rhein und bauten Autos. Eine knapp zehn Jahre währenden Phase, dann verlegte man sich auf Ersatzteillieferungen und Autoimporte. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich die Citroën Automobil AG in Köln-Sülz nieder und fand später wieder den Weg zurück nach Poll.

(FN)


 


 

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