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Cloud Computing

Telekom und SAP beleben gemeinsames Cloud-Geschäft

Die Datenauslagerung via Cloud wird auch für mittelständische Unternehmen immer wichtiger. Nun wollen SAP und die Deutsche Telekom mit gemeinsamen Probeangeboten rund um das Datenbanksystem SAP Hana neue Kunden gewinnen.

Cloud-Nutzung gegen Mietgebühr

Gemeinsam wollen sich der Software-Konzern SAP und die Telekom-Tochter T-Systems stärker um den Ausbau ihres Cloud-Segments kümmern. Künftig sollen interessierte Firmen ein Testabonnement mit der Unternehmenssoftware von SAP bestellen können. Die Nutzung der Dienste erfolge dabei über die Infrastruktur von T-Systems, so ein Unternehmenssprecher. Gegen Mietgebühren sollen Firmen den Dienst über das Internet nutzen können, ohne teure Lizenzen für die Computer anschaffen und installieren zu müssen. T-Systems verfolge das Ziel, seine Kunden dauerhaft in die Cloud einzubinden. Wie ein Sprecher weitere berichtet, bereite man parallel bereits Kombi-Angebote mit anderen IT-Unternehmen vor.

SAP expandiert in neuem Geschäftsbereich

Unterdessen schreitet der Walldorfer Software-Konzern mit dem Verkauf seines aktuellen Datenbanksystems Hana voran. Mit einem Umstieg auf das System können SAP-Programme sowohl stationär als auch über die Cloud genutzt werden. Wegen der Notwendigkeit umfangreicher Investitionen zögern aber noch viele Unternehmen bei der Implementierung. Dies stellte sich bei einer Umfrage unter den Firmenkunden heraus.

Entgegenwirken wolle man dem mit T-Systems' SAP-Hana-Angebot, so Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der deutschen SAP-Anwendergruppe. Mit 2.900 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt sie zu den größten Interessenvertretern von SAP-Kunden auf der Welt. Mit dieser „Unterstützung bei der Implementierung“ werde man den Markt weitaus besser durchdringen können, so Lenck weiter.

Lokale Systeme ganz abgeschafft

Gleichzeitig betonte der Vorstandsvorsitzende seine Skepsis, dass Unternehmen vollständig auf Cloud-Dienste umsteigen und von firmeninternen Installationen Abstand nehmen. Es gebe starke Bedenken, dass die Daten nicht mehr gut genug vor den Wettbewerbern geschützt seien. Es sei deshalb eher erwartbar, dass beide Technologien nebeneinander genutzt werden. So gebe es einerseits die lokale Hardware, die über Cloud bereitgestellte Software und das Datenbanksystem Hana.

(Christian Weis)


 


 

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