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Deutsches Institut für Marketing (DIM)

"Das Strategische Marketing": Der zweite Teil der Studie zum Thema IT-Marketing

Erfolgreich am Markt zu bestehen, hat eine einfache Formel: „Das Richtige richtig tun!“. Dies impliziert zwei Kernentscheidungen. Was ist das Richtige, also was soll ich tun, womit die strategische Ausrichtung angesprochen ist, und wie tue ich es richtig, womit der operative Aspekt betroffen ist. In der Erhebung zum zweiten Teil der vom Deutschen Institut für Marketing erarbeitete empirische Studie zum Marketing in IT-Unternehmen, finden sich zu beiden Fragestellungen deutliche Hinweise.

Was betrachten IT-Unternehmen als Ihre Kernkompetenz an? Ist dies immer noch die reine Hardware, oder werden Gesamtlösungen präferiert? Die Abfrage nach den Kernkompetenzen (Mehrfachnennungen waren hier möglich) zeigt, dass Kernkompetenzen im Bereich Hardware am wenigsten gesehen werden. Die meisten Nennungen (42 Prozent) finden sich im Bereich Software, und mehr als ein Drittel aller Nennungen gehören in den Bereich Dienstleitung.

Innerhalb des Bereichs Software sehen die befragten Unternehmen am häufigsten ihre Kernkompetenzen auf den Feldern Branchenlösungen (47 Prozent), Informations- (42 Prozent) und Datenbanksysteme (40 Prozent). Etwa ein Drittel nennt die Themen Programmierung, Betriebssysteme und Sicherheit. Nur etwas über einem Viertel der Unternehmen sehen ihre Kernkompetenz im Bereich Vertrieb (28 Prozent) oder Telekommunikation (27 Prozent). Grafik und Multimedia
scheinen gar keine Bedeutung zu besitzen.

 
Bei Dienstleistungen liegt der Kompetenzschwerpunkt eindeutig bei der Beratung (87 Prozent). Zwei von fünf Unternehmen sehen auch auf dem Feld der Systemintegration eine Kernkompetenz (40 Prozent). Benutzer- und Internetservice sowie Schulung und Handel werden nur von etwa einem Viertel der Probanden als Kernkompetenz betrachtet. Forschung scheint hier keine Rolle zu spielen (5 Prozent).

Kernkompetenzen im Bereich Hardware verteilen sich nahezu gleichermaßen (mit jeweils ca. 30 Prozent) auf die Felder Netzwerke, Telekommunikation, Peripherie und Rechner. Weniger als jedes fünfte Unternehmen sieht auch hier im Bereich Vertrieb eine Kernkompetenz (19 Prozent). Entwicklung und Produktion spielen wiederum eine untergeordnete Rolle (5 Prozent - 7 Prozent).

Was können Sie? Generalist vs. Spezialist

Wie positionieren sich die IT-Unternehmen? Als Generalist oder eher als Spezialist? Fast ein Drittel aller befragten Unternehmen versuchen sich getreu dem Motto „Wir können alles!“ als Generalisten am Markt zu behaupten. 70 Prozent hingegen sehen sich als Spezialisten.

Wobei sich knapp die Hälfte der Spezialisten auf bestimmte Dienstleistungen spezialisiert (48 Prozent). 41 Prozent sehen ihre Spezialisierung mittels bestimmter Produkte und knapp ein Viertel konzentrieren sich auf bestimmte Branchen (24 Prozent). Eine regionale Beschränkung (13 Prozent) erscheint in der IT-Branche weniger umgesetzt.

 


 

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