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Deichmann macht in 2010 ein – gutes Geschäft +++ Facebooks „Deals“ heißen bei uns „Angebote“ +++ Kaspersky mit Sicherheitslücken in seinem Labor

Gute Absätze bei Absätzen. Natürlich kauft Top-Model Cindy Crawford ihre Schuhe auf den berühmten Shoppingmeilen in der ganzen Welt. Und lässt sich den Spaß eine Menge kosten.

Als Testimonial für den Schuhhändler Deichmann allerdings schlüpft sie auch schon mal in Schuhe, die deutlich unter der 100-Euro-Grenze angesiedelt sind.

Für Deichmann ein – gutes Geschäft. So lautet die momentane Werbebotschaft, die beim Kunden gut ankommt. Denn das Essener Unternehmen legte beim Umsatz kräftig zu, und zwar weltweit auf 3,93 Milliarden Euro. Eine Steigerung um 12,5 Prozent, deutschlandweit immerhin noch acht Prozent, und dahinter steckt der Absatz von 152 Millionen Paar Schuhen.

Damit ist Deichmann führend in einem Geschäft, dessen Marktvolumen sinkt genau so wie die Durchschnittspreise für das Schuhpaar. Drei Viertel aller Schuhkäufer geben 25 bis 100 Euro für Schuhe aus. Für die Wenigen, die mehr wollen, setzt Deichmann auf so genannte Flagship-Stores. Ladenlokale in bester Ausstattung in allen wichtigen europäischen Städten.

Der gute Absatz bei den Absätzen soll weiter gesteigert werden. Über 60 neue Läden sollen in Deutschland in diesem Jahr öffnen, 500 neue Mitarbeiter werden gesucht. Und zwar keine Minijobber , sondern Angestellte in Teilzeit, die in Sachen Altersvorsorge besser gestellt sind als branchenüblich. Das erklärte Ziel: Mitarbeiter, die mit viel Engagement bei der Sache sind, sollen die Zukunft des Unternehmens gestalten. Bei Cindy Crawford hat es geklappt. Der Vertrag mit dem Fuß-Model wurde soeben verlängert.

Gute „Angebote“ bei Facebook

Ach tut das gut. In einer Zeit der Anglizismen, die die deutsche Sprache unterwandern, in einer Zeit, wo die Mixtur zweier Sprachen im Wörtchen Denglisch ihren Niederschlag gefunden hat, kommt der Internetgigant Facebook daher und nennt sein neuestes Angebot eben – Angebot.

Facebook „Deals“, so der Name im Original, liefert den deutschen Usern, äh Nutzern, Sonderangebote wahlweise aufs Smartphone oder den PC. So vielfältig wie die Unternehmen, die bei der Schnäppchenaktion mitmachen, so umfangreich ist auch die angebotene Produktpalette. Mit im Boot sind Modelabels wie Esprit und Benetton, die Parfümerie Douglas sowie der FC Bayern München. Wer über die Facebook „Angebote“ ein Ticket für das Spiel der Bayern gegen Hoffenheim erwirbt, ist gegen Erkältungen gefeit – denn den FC-Bayern-Schal gibt es gratis dazu. Ebenso wie die Tüte Popcorn in den Lichtspielhäusern von Cinemaxx.

Facebook greift mit seinem neuen Dienst zum einen Groupon an, andererseits aber auch Foursquare. Groupon spielt in der gleichen Liga, während Foursquare als Empfehlungsnetzwerk Erfolge feiert. Und Google darf in diesem Metier natürlich nicht fehlen. Mit „Offers“ will Google zur Schnäppchenjagd blasen und verzahnt den Dienst mit den hauseigenen Google Maps. Wer letztendlich den besten Deal macht, wird sich in einem spannenden Wettbewerb zeigen.

Schlechte Datensicherung ausgerechnet bei Kaspersky

Kaspersky Lab – allein schon der Name klingt so Vertrauen erweckend, und hinter dem Labor vermutet man doch geradezu einen Hochsicherheitstrakt, der durch nichts und niemanden einzunehmen ist.

Doch genau das ist passiert, aus dem Labor sind 182 Megabyte Quelltext abhanden gekommen. Für ein Unternehmen, das überaus erfolgreich Antivirenprogramme programmiert und vertreibt, eine absolute Katastrophe.

Kaspersky Internet Security (KIS) nennt sich das erfolgreiche Produkt, das auf Millionen Rechnern gute Dienste tut. Der Quelltext in den Händen der falschen Leute könnte in etwa folgendes Szenario heraufbeschwören. Hacker identifizieren die Schwachstellen der Software und programmieren Würmer und Viren, die die Barrieren problemlos umgehen.

Experten schätzen diese Möglichkeit jedoch als äußerst unwahrscheinlich ein. Schaden nimmt in erster Linie das Image von Kaspersky. Der geklaute Quelltext zieht im Übrigen schon seit dem Jahr 2009 im Internet seine Kreise – immer wieder wurde er der Hackerszene zum Kauf angeboten. Ein verärgerter Mitarbeiter könnte hinter der ganzen Sache stecken.

(Redaktion)


 


 

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