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Dem täglichen E-Mail-Wahnsinn mit Methode zu Leibe rücken

"Wie lässt sich die E-Mail-Flut professionell eindämmen?" - KompEC Bonn/Rhein-Sieg lädt ein zu einem Seminar über Organisation, Methodik und bewusstes Kommunikationsverhalten.

E-Mails haben den beruflichen und privaten Alltag längst erobert. Doch die erste Euphorie ist bei vielen Anwendern inzwischen vorbei – immer mehr Menschen leiden mittlerweile unter Mailüberflutung. Und nicht nur die Masse wird zum Problem: „Die Außenwirkung vieler Unternehmen ist durch unprofessionelles Mailverhalten der Mitarbeiter verbesserungswürdig. Und nur die Wenigsten wissen, ob eine Vereinbarung per Mail im Zweifelsfall vor Gericht überhaupt Bestand hat“, sagt ITK-Berater Heiko Oberlies vom bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg angesiedelten Kompetenzzentrum Elektronischer Geschäftsverkehr KompEC Bonn/Rhein-Sieg.

„Kaum eine andere Art der Unternehmenskommunikation wird so unüberlegt, unkontrolliert und mit großer Unsicherheit betrieben, was ihre rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen angeht.“ Deshalb möchte KompEC Bonn/Rhein-Sieg Abhilfe schaffen und lädt zu einem Seminar zum Thema „E-Mail-Flut beherrschen: Professionell kommunizieren und Rechtsgrundlagen kennen“ ein.

Das Seminar findet am Dienstag, 21. November, 13.30 bis 16.30 Uhr, in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro. Im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten steht diesmal nicht die Technik im Mittelpunkt, sondern Organisation, Methodik und bewusstes Kommunikationsverhalten. „Denn“, so Referent Gunter Meier, Buchautor und Inhaber der Unternehmensberatung more E+E aus Nürnberg, „das Problem der Leute ist doch nicht, welches Knöpfchen sie zu drücken haben, sondern wie sie vernünftig arbeiten sollen, wenn der Posteingang überläuft.“ So lernen die Teilnehmer, wie sie Ihre E-Mails strukturiert ablegen oder was zu tun ist, wenn im Posteingang nach dem Urlaub hunderte unbearbeiteter Mails schlummern. Zusätzlich vermittelt Meier einiges an Hintergrundwissen. So kommt über das Medium E-Mail häufig eine Reihe von Defiziten zum Ausdruck, deren Ursachen aber in ganz anderen Bereichen des Unternehmens liegen. Laut Heiko Oberlies ist es wichtig, dass das Thema ganzheitlich gesehen werde und auch das Kommunikationsverhalten generell betrachtet werde: „Die E-Mail-Flut in den Unternehmen und Verwaltungen ist zum größten Teil hausgemacht.“ Deshalb entwickeln die Teilnehmer im zweiten Seminarabschnitt Bewusstsein für ihre Rolle als E-Mail-Sender. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man professionell kommuniziert, um nicht selbst unnötige Mailflut zu erzeugen. Ganz nebenbei entsteht hierbei in der Außenkommunikation eine sympathische Wirkung gegenüber den Geschäftspartnern. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einigen Hinweisen zur rechtlichen Verbindlichkeit von E-Mails. Meier: „Viele Chefs bekommen nicht mehr mit, was ihre Mitarbeiter im Namen des Unternehmens nach außen kommunizieren. Hier kann die Unwissenheit der E-Mail-Nutzer also richtig teuer werden.“

Nähere Informationen und Anmeldungen bei Heiko Oberlies, Telefon 0228/2284-138, E-Mail [email protected], Gerlinde Waering, Telefon 0228/2284-131, E-Mail [email protected], oder im Internet unter www.kompec.de im Menüpunkt Veranstaltungen.

(k.olbrisch)


 


 

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