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Im Prozess gegen Deutsche Telekom werden Zeugen in USA vernommen

(ddp-hes). Im Musterprozess um den dritten Börsengang der Deutschen Telekom will das Oberlandesgericht Frankfurt am Main Ende April und Anfang Mai vier Zeugen in den USA verhören. Unter anderem seien Vernehmungen der früheren VoiceStream-Vorstandsmitglieder Bob Stapelton, Dirk Mosa und John Stanton vorgesehen, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Gegen die Deutsche Telekom klagen derzeit noch rund 16 000 Anleger, das Unternehmen habe zum Zeitpunkt der dritten Aktien-Emission im Juni 2000 nicht ausreichend über die milliardenschwere Übernahme des US-Mobilfunkanbieters VoiceStream und die damit verbundenen Risiken informiert. In der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt geht es vor allem um die Frage, wann der am 23. Juli 2000 abgeschlossene Kauf feststand und ob dazu in einem am 26. Mai 2000 veröffentlichten Verkaufsprospekt oder einem Nachtrag zum Zeitpunkt der Aktienemission Angaben hätten gemacht werden müssen.

Wegen der Fülle der Kläger in dem Verfahren wurde 2005 eigens das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) zur Zulassung von Sammelklagen verabschiedet.

(ddp)


 


 

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