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Studie zum Gesundheitsmanagement

Deutsche Post World Net ist klare Nummer 1

Gesunde, motivierte Mitarbeiter sind das Kapital jedes Unternehmens. Doch nur ein Drittel der 500 größten deutschen Arbeitgeber verfügt über ein professionelles Gesundheitsmanagement. Eines der vorzeigbaren Vorreiter ist gelb und kommt aus Bonn: Die Deutsche Post World Net ist beim Gesundheitsmanagement die Nummer eins unter den größten deutschen Unternehmen.

Das ist das Ergebnis der neuen Studie „Gesundheitsmanagement 2006/07“, die das Bonner Marktforschungsinstitut EuPD Research zusammen mit dem Handelsblatt und der European Business School vorgelegt hat. Für die Studie wurden die Gesundheitsverantwortlichen der 500 größten deutschen Unternehmen befragt, mit mehr als 100 konnten Tiefeninterviews geführt werden. Demnach verfügt jedoch nur ein Drittel der 500 größten deutschen Arbeitgeber über ein professionelles Gesundheitsmanagement. Zwischen 60 und 120 Euro investieren die Konzerne pro Mitarbeiter und Jahr, erwarten dadurch eine Kapitalrendite von 1:4 bis 1:8. Präventions- und Beratungsangebote erreichen die höchste Effizienz . Sinkende Krankheitskosten sowie höhere Mitarbeitermotivation und -leistung sind erste positive Folgen. Doch zeigen sich Schwächen, wenn es um feste Zielvorgaben und die strategische Planung geht. Auch Strukturen und Prozesse sind vielerorts noch im Aufbau.

Gesundheitsmanagement senkt die Kosten

Wirtschaftliche Gründe stehen bei der Etablierung eines Gesundheitsmanagements ganz klar im Fokus. Und die etablierten Systeme rechnen sich: 73 Prozent der Unternehmen berichten von weniger Arbeitsunfällen, 70 Prozent von gestiegener Mitarbeiterzufriedenheit und 69,7 Prozent verweisen auf gesunkene Fehlzeiten. Bei der Wiedereingliederung von Langzeiterkrankten stellen 64,3 Prozent der Befragten eine deutliche Verbesserung fest. Die strukturelle Verankerung und Ansiedelung der Gesundheitssysteme in den Unternehmen spiegelt sich in den unterschiedlichen Zielvorgaben. Übergreifend erkennbar ist ein Trend zur Integration. So haben 62 Prozent der Großkonzerne deutschlandweite Systeme geschaffen, in die alle Niederlassungen einbezogen werden. Bei der internationalen Integration besteht dagegen noch Handlungsbedarf. Weniger als ein Drittel (28 Prozent) der internationalen Unternehmen verfügt über ein global integriertes Managementsystem Gesundheit.


 


 

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