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Deutsche Postbank erzielt dreistelligen Millionenverlust

(ddp-nrw). Die Deutsche Postbank hat im dritten Quartal einen dreistelligen Millionenverlust verzeichnet. Wie der DAX-Konzern am Montag in Bonn mitteilte, lag das Vorsteuerminus bei 449 Millionen Euro. Unter anderem verbuchte das Institut Belastungen aus seinen Engagement bei der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers in Höhe von 364 Millionen Euro. Daneben belasteten Wertkorrekturen auf Wertpapierbeständen die Bilanz. «Der Quartalsverlust resultiert aus den Folgen der Finanzmarktkrise, auf die wir kaum Einfluss haben», sagte Vorstandschef Wolfgang Klein.

Für die ersten neun Monate weist die Postbank den Angaben zufolge einen Vorsteuerverlust von 112 Millionen Euro aus. Unterm Strich blieb ein Nachsteuerverlust von 114 Millionen Euro. Auch im weiteren Jahresverlauf rechnet die Postbank mit Belastungen wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten. Daher würden die mittelfristigen finanziellen Ziele angepasst. Der Vorstand rechne nun mit einer Eigenkapitalrendite von 13 bis 15 Prozent nach Steuern.

(Redaktion)


 


 

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