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Kundenschwund

Deutscher Telekom droht angeblich erstmals Umsatzrückgang

(ddp-nrw). Die Deutsche Telekom könnte einem Medienbericht zufolge 2008 zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Rückgang des Umsatzes verzeichnen. Der massive Kundenschwund im Festnetz sowie der Preisverfall im Mobilfunk und bei der IT-Sparte T-Systems führten zu derart starken Einbrüchen, dass die Telekom im laufenden Geschäftsjahr nur noch auf einen Umsatz von gut 61 Milliarden Euro komme, berichtete die in Düsseldorf erscheinende «Wirtschaftswoche» am Samstag vorab unter Berufung auf Analysten der Bankhäuser Credit Suisse und Sal. Oppenheim. Das wären knapp 1,5 Milliarden Euro weniger als 2007.

Bislang konnte sich die Deutsche Telekom mit Sitz in Bonn dem Bericht zufolge darauf verlassen, dass Einbußen im Inland durch Zuwächse im Ausland - besonders von T-Mobile USA - mehr als ausgeglichen werden. Doch jetzt zehre der schwache Dollar die steigenden Zuwächse in den USA fast vollständig auf. Einige Analysten fragten sich bereits, ob das Anfang des Jahres ausgegebene operative Gewinnziel von 19,3 Milliarden Euro noch zu halten sei. An einer Gewinnwarnung komme Telekom-Chef René Obermann nur vorbei, wenn er die Personalkosten schnell und massiv herunterfahre.

(Redaktion)


 


 

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