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Umfrage: Furcht der Deutschen vor Staatsschulden und Inflation wächst

(ddp.djn). Die Deutschen blicken einer repräsentativen Umfrage zufolge angesichts der Krise um den Euro deutlich sorgenvoller in die Zukunft als noch vor drei Monaten. Am meisten sorgen sich die Bürger, dass die Staatsschulden nicht mehr zu bewältigen sind, wie das Magazin «Stern» am Mittwoch vorab unter Berufung auf eine Umfrage berichtet. Drei von vier Bürgern (76 Prozent) hätten erklärt, sie hätten davor große oder sehr große Angst, 14 Prozentpunkte mehr als bei der jüngsten Erhebung Anfang Februar.

An zweiter Stelle (59 Prozent) folgt den Angaben zufolge die Sorge um die Sicherheit der Renten. Dies sei eine Zunahme von drei Prozentpunkten. Gewachsen sei auch die Furcht, die Politiker seien mit den Problemen überfordert. Mit 59 Prozent liege sie nun an dritter Stelle. Etwas geringer geworden sei hingegen die Sorge, dass die Kinder in Deutschland keine vernünftige Ausbildung erhalten (58 Prozent). Auf Platz fünf stehe die Angst, dass sich der Zustand der Umwelt verschlechtert (56 Prozent).

Stark zugenommen habe auch die Sorge vor einer Inflation . 54 Prozent der Bürger sagten der Umfrage zufolge, sie hätten Angst, dass die Preise und Lebenshaltungskosten steigen. Das seien 10 Prozentpunkte mehr als noch Anfang Februar. Gefragt worden seien für das «Sorgenbarometer» rund 1000 repräsentativ ausgesuchte Bürger.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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