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Altersversorgung

Die Betriebliche Altersversorgung: Vorteile für den Chef und seine Mitarbeiter

Steuern sparen mit der Betriebsrente

Die Aussichten, dass künftig mehr und mehr Arbeitnehmer ihre Altersvorsorge über Gehaltsumwandlung selbst finanzieren, haben sich mit der Einführung der nachgelagerten Besteuerung durch das Alterseinkünftegesetz zum Jahresbeginn 2005 noch einmal verbessert. Seither können Arbeitnehmer bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung direkt aus dem Bruttogehalt in einen Betriebsrentenspar Vertrag einzahlen. Die Beiträge zahlt der Arbeitnehmer also nicht aus seinem bereits versteuerten Nettoeinkommen . Sie werden per Gehaltsumwandlung geleistet. Praktisch bedeutet das, dass der Arbeitgeber gleich einen Teil des unversteuerten Bruttolohns in die Betriebsrente abführt. Der besondere Reiz hierbei: Die Vorsorgeaufwendungen die aus einer Gehaltsumwandlung stammen, sind von der Lohnsteuer und bis einschließlich 2008 auch von der Sozialversicherungspflicht befreit. Bei Neuverträgen, bei denen die Versorgungszusage erst nach dem 31.12.2004 erteilt wurde, erhöht sich der steuerfreie Betrag für den Arbeitnehmer um weitere 1800 Euro - für den Arbeitgeber ist dieser Erhöhungsbetrag jedoch sozialabgabenpflichtig. Damit kann jeder Arbeitnehmer insgesamt rund 4.300 Euro im Jahr steuerfrei zum Aufbau einer kapitalgedeckten Altersversorgung über Direktversicherungen, Pensionskassen oder Pensionsfonds nutzen. Jeder Arbeitgeber muss eine solche Betriebsrente anbieten, wenn ein Arbeitnehmer dies wünscht. Die steuerlichen Vorteile erhält man allerdings nur dann, wenn das angesparte Kapital in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt wird und wenn die Beiträge in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds eingezahlt werden. Erst später wenn der Beschäftigte in Rente geht, werden die Auszahlungen versteuert.

Der richtige Durchführungsweg spart Zeit und Geld

Für kleine bis mittlere Betriebe bieten es sich grundsätzlich an, einen externen Dienstleister mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung im Unternehmen zu beauftragen. Die Zusammenarbeit mit einem Experten spart administrativem Aufwand und verringert die finanziellen Risiken. So bietet heute jede große Versicherung Lösungen zur betrieblichen Altersversorgung an. Außerdem gibt es viele unabhängige Beratungsfirmen, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Für Betriebe mit nur wenigen Beschäftigen sind die Direktversicherung, die Pensionskasse und der Pensionsfonds die drei Durchführungswege die zur Wahl stehen. Denn nur mit einer dieser drei Versicherungsformen kann der Arbeitgeber den Rechtsanspruch seiner Mitarbeiter auf Entgeltumwandlung erfüllen. Hat der Arbeitgeber bereits einen dieser drei Durchführungswege in seinem Betrieb eingeführt, so muss der Arbeitnehmer, der Gehalt in eine Betriebsrente umwandeln möchte, diesen auch annehmen.


 


 

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