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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt

Hundt befürwortet Vergabe von Kopfnoten an Schüler

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht die Beurteilung des Sozialverhaltens von Schülern auf dem Zeugnis positiv. Vor allem lobte er die umstrittenen sechs Kopfnoten in NRW. «Die umfangreiche Bewertung in Nordrhein-Westfalen begrüße ich sehr», sagte Hundt dem Kölner «Express» (Freitagausgabe).

Kopfnoten für Schüler seien eine langjährige Forderung der Arbeitgeber, sagte Hundt. «Für die Betriebe sind nicht nur die fachlichen Fähigkeiten, sondern immer mehr auch die persönlichen und sozialen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter und Auszubildenden wichtig." Die Kopfnoten könnten dafür ein wichtiger Hinweis sein.

Die Schule habe einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, sagte Hundt. Die Erziehungsaufgabe der Schule sei in den vergangenen Jahren gewachsen. Dazu gehörten die Bewertungen des Verhaltens der Schüler in Form von Noten, weil erfahrungsgemäß sonst das Arbeits- und Sozialverhalten nicht ernst genommen werde. Es könne darüber diskutiert werden, wie ausführlich die Bewertung ausfalle und welche Aspekte im Vordergrund stünden. Sinnvoll sei eine systematische Auswertung der Erfahrungen in NRW.

Die Kopfnoten waren in Nordrhein-Westfalen auf den Halbjahreszeugnissen an rund 2,5 Millionen Schüler vergeben worden. Benotet werden Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit/Sorgfalt, Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Konfliktverhalten und Kooperationsfähigkeit. SPD und Grüne im Düsseldorfer Landtag fordern eine Abschaffung der Kopfnoten.

(Redaktion)


 


 

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