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Dietmar Binkowska

Dietmar Binkowska (45) übernimmt Chefsessel der Sparkasse KölnBonn

Die größte deutsche Sparkasse, die Sparkasse KölnBonn, erhält Ende März 2007 einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Dietmar P. Binkowska wurde vom Verwaltungsrat einstimmig zum Nachfolger von Gustav Adolf Schröder gewählt, der das Institut seit 1989 leitete und dann in den Ruhestand tritt. Der neue Chef zählt mit „nur“ 45 Jahren zu den jüngsten Kapitänen im deutschen Kreditgewerbe.

Beim Spendensammeln für das Elternhaus der Kölner Kinderklinik hatte der designierte Chef Dietmar P. Binkowska die Spendierhosen an. Großzügig erhöhte er vor den Kameras des „Heimatfernseh-Senders center tv“ die „Kött-Summe“ für den guten Zweck auf 150.000 Euro. „Das war die größte Einzelspende, die wir bisher erhalten haben“, freut sich Brigitte Christoph, auf deren „KölnBall“ die Ronald McDonald- Stiftung eine Million Euro für den Bau eines Hauses für die Eltern von schwerkranken Kindern während ihrer Behandlung in dem Krankenhaus spendiert hatte. Einzige Voraussetzung: Die Kölner müssen innerhalb eines Jahres ebenfalls eine Million Euro springen lassen.

Von Wuppertal nach Köln

Dietmar P. Binkowska wurde 1961 in Wuppertal geboren. In seiner Heimatstadt und in Köln hat er Wirtschaftswissenschaften studiert, war dann zunächst von 1988 bis 1995 bei der Deutschen Bank tätig. Die nächste Stufe seiner steilen Karriere führte zur Bayerischen Vereinsbank (heute Hypovereinsbank), wo er u.a. als Bereichsvorstand für die zentrale Steuerung des Privatkundengeschäfts zuständig war. 2002 wechselte er zur Commerzbank. Dort verantwortete er als „Global Head of Private Banking“ das weltweite Geschäft mit vermögenden Privatkunden. Im April des folgenden Jahres ging er als stellvertretender Vorsitzender zur Stadtsparkasse Köln, die seit dem Zusammenschluss am 1. Januar 2005 als Sparkasse KölnBonn zur Top-Gruppe der deutschen Kreditwirtschaft zählt. Hier ist

Binkowska für die Bereiche Institutionelles Kunden und Asset Management, Private Banking und die VermögensCenter verantwortlich.

Sehr hohe Reputation in Bankenkreisen

„Binkowska hat in den letzten drei Jahren gemeinsam mit Gustav Adolf Schröder äußerst erfolgreiche Weichenstellungen für die Zukunft des Hauses umgesetzt und genießt in Bankenkreisen aufgrund seiner ausgewiesenen Kompetenz eine sehr hohe Reputation“, begründet der Vorsitzende des Sparkassenverwaltungsrats Wilfried Klein, SPD-MdR in Bonn, die Wahl des neuen Chefs an der Spitze der größten kommunalen Sparkasse Deutschlands.

Virtuelle Direktbank

Besonders konzentrieren will sich der neue Sparkassen-Kapitän auf die Stärkung des Vertriebs, denn die Direktbanken machen auch dem Kölner Institut schwer Konkurrenz . Zwar ist sein Institut im Raume Köln-Bonn noch immer Marktführer, doch die „Börsenzeitung“ schreibt von „Erheblichen Marktanteilsverlusten“. Für die nächsten zwei, drei Jahre gelte die Devise: „Jede freie Kapazität wird in den Vertrieb gesteckt“. Als wichtigsten Schritt für den Kampf gegen die Mitbewerber um die Spargroschen der Kölner und Bonner wurde die virtuelle Direktbank „Sparkasse plus“ gegründet, mit der Kunden ihre Konten per Internet verwaltet können und die besonders günstige Konditionen bietet. so z. B. ein Konto mit täglich verfügbaren Einlagen und 3,1 % Jahreszins.

Erste Sparkasse 1826 gegründet

Die Sparkasse KölnBonn, entstanden Anfang 2005 aus der Fusion der vor 180 Jahren gegründeten Stadtsparkasse Köln und der Sparkasse Bonn, konnte Ende 2005 eine Bilanzsumme von 28,7 Mrd. Euro verbuchen, die Kundeneinlagen betrugen 19,4 Mrd. Euro, das Kreditvolumen 19,5 Mrd. 5.517 Mitarbeiter arbeiten in 132 Geschäftsstellen und Zentralen Abteilungen. Mit rund zwei Millionen Kundenkonten ist die Sparkasse KölnBonn Marktführer in der Region.

(Ulrich Gross)


 


 

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