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Jahreshauptversammlung

DocCheck im "Schweißwerferlicht"

Die „Vorschwitzenden“ der DocCheck AG gaben sich die Ehre und stellten sich ihren Aktionären mit dem „Schweissband06“ – pardon, mit dem Geschäftsbericht 2006. Es sei reichlich Schweiß geflossen, so berichtete der CEO, Dr. Frank Antwerpes, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Es war nicht umsonst. Die AG legte ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis vor.

Schweiß – das hypotone und saure Sekret
Was es mit dem Schweiß rein medizinisch auf sich hat, wird im „Schweissband06“ gleich mit geliefert: „...ist das hypotone und saure Sekret der apokrinen Schweißdrüsen in bestimmten Arealen der Haut. Quelle: DocCheck Flexikon“ Der Lohn des Schweißes im abgelaufenen Geschäftsjahr kann sich sehen lassen. Davon konnte sich Business-on.de auf der Hauptversammlung überzeugen. Die DocCheck-Gruppe, spezialisiert auf den Wachstumsmarkt Healthcare, erwirtschaftete ein Umsatzplus von 21 Prozent. Mit 1,1 Mio. Euro wurde das operative Ergebnis ( Gewinn -berechnung-kennzahl-_id36954.html'>EBIT ) mehr als verdoppelt. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gewinn pro Aktie um 43 Prozent und die Dividende soll auf 10 Cent angehoben werden, ein Plus von 25 Prozent. Die Kriegskasse wurde auf 16,5 Mio. Euro aufgestockt. Es ist das beste Ergebnis seit Bestehen der Gesellschaft. Das Unternehmen wurde 1990 von Frank Antwerpes nach seiner Approbation als Arzt und Zahnarzt gegründet. Seit 2000 ist die Company an der Börse notiert – anfänglich als Antwerpes AG, die 2005 in DocCheck AG umbenannt wurde. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 150 Mitarbeiter. Im Vorstand der AG sind inzwischen CEO Frank und CFO Jan Antwerpes, Söhne des ehemaligen Kölner Regierungspräsidenten Franz Josef Antwerpes, und Helmut Rieger.

Services für Medical Professionals

Die DocCheck AG verdient ihr Geld heute in erster Linie mit den Konzerntöchtern „antwerpes + partner“ sowie „DocCheck“. Ihre Zielgruppe - und darin unterscheidet sich das Unternehmen von den meisten Dienstleistern im Gesundheitsmarkt – sind die so genannten Medical Professionals, also Ärzte, Pharmaindustrie, Apotheken und Pflegeeinrichtungen. Antwerpes + partner, Agentur für crossmediale Kommunikationskonzepte, geht auf die Gründerzeit zurück. Die zweite Brand, d.h. DocCheck, ist jüngeren Datums und repräsentiert das Portal- und Handelsgeschäft der Gruppe. Charakteristisch für diesen Bereich ist, dass alle bewährten aber auch innovativen Geschäftsmodelle auf dem DocCheck-Portal basieren. Darunter fällt die Online-Marktforschung, Publishing, Customer Relationship Management und IP-TV (Internetfernsehen).

500.000 DocCheck-Nutzer
Laut Geschäftsbericht ist doccheck.com das größte europäische Portal für medizinische Fachkreise. Jeder zweite Arzt in Deutschland nutzt inzwischen das DocCheck-Portal - ein beachtliches Ergebnis, das nur noch die Ärztekammer toppt, so Frank Antwerpes. Gestartet wurde das Portal mit einer genialen Idee. DocCheck-Nutzer, immerhin inzwischen 500.000, haben mit einem einzigen Password Zugang zu den geschützten Websites von rund 1.500 Pharmaunternehmen und Fachverlagen. Wichtigstes Kriterium für den Erfolg eines Internetauftritts ist die von IVW erhobene Zahl der Visits. Das Ergebnis spricht auch in diesem Punkt für die Geschäftsphilosophie: Gegenüber vergleichbaren Online-Fachmedien kann DocCheck inzwischen die größten Zuwächse verzeichnen.

Umsatz mit Paid Content
Der größte Schweißtreiber war und ist das Neugeschäft, so Frank Antwerpes auf der Jahreshauptversammlung. Zu den wichtigsten Umsatzbringern soll sich das zu Beginn dieses Jahres gestartete Modell DocCheck Pro entwickeln. Der neue Service ermöglicht den Zugang zu kostenpflichtigen Premiuminhalten wie beispielsweise Arzneimitteldatenbanken oder medizinische Abhandlungen. In diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit bis zu 4.000 Abonnenten, in vier Jahren sollen es 50.000 sein. DocCheck Pro soll mit viralem Marketing –„kostet kein Geld“ - gepusht werden. Ein weiteres Standbein wird die Erschließung Europas mit DocCheck als Franchisesystem sein. Schon heute ist das Portal in 18 Sprachen verfügbar. Der älteste Partner Belgien hat bewiesen, so Frank Antwerpes, dass das Modell gut auf andere Länder übertragbar ist. Frankreich hat sich ebenfalls schon gut entwickelt und Spanien läuft gerade an.


 


 

DocCheck
Jahreshauptversammlung
Dr. Frank Antwerpes

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