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E-Bike statt Firmenwagen

So errechnet sich die Lohnsteuer beim Arbeitnehmer

Stellt der Arbeitgeber ein Fahrrad zur Privatnutzung zur Verfügung, liegt darin ein geldwerter Vorteil. Als monatlicher Durchschnittswert sind hierbei 1% der auf volle 100 € abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers einschließlich der Umsatzsteuer bei Inbetriebnahme des Fahrrads anzusetzen.

Mit dieser Lohnsteuer abgedeckt sind:

  • Privatfahrten,
  • Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte und
  • Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung von der Zweitwohnung zu Partner und Kindern am Wochenende.

Gehört zur Angebotspalette des Arbeitgebers auch die Überlassung an fremde Kunden (z.B. bei einer Fahrrad- Verleihfirma), wird der geldwerte Vorteil gesondert ermittelt. Dabei kann der Rabattfreibetrag von 1.080 € von der Bemessungsgrundlage für die Steuer abgezogen werden. Diese Regelung gilt auch für Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich als Fahrrad eingeordnet sind. Diese E-Bikes haben dann keine Kennzeichen- und Versicherungspflicht. Darauf weisen die gleichlautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 23.11.2012 (Az. 34 – S 2334 – 022 – 38718/12) hin.

Ist ein E-Bike hingegen verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzuordnen, ist die Bewertung des geldwerten Vorteils wie beim Pkw vorzunehmen. Das trifft bei Elektrofahrrädern zu, deren Motor Geschwindigkeiten über 25 Km/Stunde ermöglicht.

(Redaktion)


 


 

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