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Tagesmeldung 01.02.2011

Unisex bei Versicherungen +++ Cebit bietet Gesprächsbedarf +++ Bigpoint für Electronic Arts

Aktuelle Meldungen des Tages kurz und knapp zusammengefasst. Heutige Themen: EU verordnet Gleichberechtigung - Cebit: Cloud-Computing, aber nicht auf Wolke 7 - Win-Win bei Computerspielen.

EU verordnet Gleichberechtigung

Immer wenn Belgien vors EU-Gericht geht, wird es spannend. Der Fußballer Jean-Marc Bosman brachte Mitte der 90er-Jahre die Ablösesummen im Fußball zu Fall.

Jetzt wollte ein belgisches Gericht von höchstrichterlicher EU-Stelle wissen, wie es sich mit den unterschiedlichen Versicherungstarifen bei Männern und Frauen verhält. Für den Europäischen Gerichtshof eine glasklare Sache, Versicherungen müssen ihre Tarife künftig vereinheitlichen – Stichwort Unisex.

Zwar gibt es für den Gleichbehandlungsgrundsatz auch Ausnahmeklauseln. Doch, so die EU-Richter, treffen die nicht für Versicherungen zu. Bis Ende 2012 müssen die Unisex-Tarife eingeführt sein. Mögliche Folgen für den Verbraucher: natürlich Tariferhöhungen.

Cebit: Cloud-Computing, aber nicht auf Wolke 7

Zwar reden alle von Cloud-Computing, doch auf Wolken schwebt die heute beginnende Cebit nicht daher. Zu ihren Glanzzeiten sorgten mehr als 8.000 Aussteller für totale Auslastung der Messehallen, die Zahl heuer liegt bei 4.200.

Die Menge an Konkurrenzveranstaltungen steigt, also holt die Cebit die Spieler mit ins Boot. Eine komplette Halle wird den Zockern zur Verfügung gestellt, die sich an sämtlichen Systemen austoben können. Anschauungsunterricht gibt es bei den Profis, die sich bei „Counter-Strike“, „StarCraft 2“ und „Quake Live“ duellieren. Es geht um 400.000 Dollar Preisgeld, die Finals starten am 5. März.

In wenig wolkiger Sprache: Cloud-Computing bezeichnet Anwendungen, die nicht auf dem PC installiert sind, sondern aus dem Web herunter geladen werden. Was für Endkunden schon selbstverständlich ist (z.B. Apps fürs Smartphone, E-Mail-Dienste), bereitet Unternehmen noch Kopfzerbrechen wegen der Datensicherheit. Es besteht also Gesprächsbedarf.

Win-Win bei Computerspielen

Bigpoint und Electronic Arts kooperieren. Eine Strategie mit Vorteilen für beide Parteien. Bigpoint als Onlinespiele-Anbieter wird die Titel des Spielentwicklers EA an den Start bringen.

Die Online-Versionen gibt es für die Spieler umsonst. Gewinn soll das Modell dennoch abwerfen. Und zwar durch den Verkauf von Zeitbonus oder virtueller Utensilien, die dem Spieler im Duell Vorteile bringen.

Bigpoint kann auf diese Weise seine Spielesammlung auf einen Schlag um hochwertige und anerkannte Games erweitern. Und Electronic Arts gelingt mit dem Verbund der schnelle Eintritt in den immer wichtigeren Online-Spielemarkt.

(Redaktion)


 


 

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