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Anteil erneuerbarer Energien erstmals über zehn Prozent

(ddp.djn). Erstmals sind 2009 einer Statistik zufolge mehr als zehn Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen in Deutschland durch erneuerbare Energien bereitgestellt worden. Demnach entzog sich die Branche nicht nur weitgehend dem Sog der Wirtschaftskrise, sondern erhöhte sogar ihren Anteil an der deutschen Energieversorgung, wie aus einer von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Mittwoch in Berlin vorgestellten Erhebung hervorgeht.

Während 2009 die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern den Angaben zufolge rückläufig war, zeigten sich die erneuerbaren Energien stabil. Ihr Anteil am Stromverbrauch stieg auf 6,1 Prozent. Auch wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Biogas-, Photovoltaik- und Windenergieanlagen gebaut. Damit verbunden nahmen die Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien auf einen neuen Rekordwert von 17,7 Milliarden Euro zu.

Zudem verzeichnet die Branche laut Statistik durch steigende Investitionen einen weiteren Beschäftigungszuwachs. Mittlerweile seien dort bundesweit mehr als 300 000 Menschen beschäftigt, acht Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung sei noch lang, sagte Röttgen. Daher zeige das Energiekonzept, das die Bundesregierung im Herbst vorlegen werde, auch eine Perspektive bis zum Jahr 2050 auf. Die deutschen Unternehmen sieht Röttgen gut gerüstet. Die Bilanz von 2009 zeige, dass die Unternehmen dank günstiger nationaler Rahmenbedingungen sehr gut aufgestellt seien, um eine führende Stellung auf den Weltmärkten zu behaupten, betonte er.

(ddp)


 


 

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