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Energieversorgung

Pinkwart mahnt «mehr Pragmatismus» in Energiedebatte an

(ddp-nrw). Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat zu «mehr Pragmatismus» in der Debatte um die künftige Energieversorgung aufgerufen. Ohne die Kernkraft sei ein Energiemix, der auf Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Bezahlbarkeit setze, derzeit nicht zu haben, sagte Pinkwart am Montag in Düsseldorf.

Pinkwart erneuerte den Vorschlag seiner Partei nach längeren Restlaufzeiten für Kernkraftwerke unter bestimmten Bedingungen. So müssten zum einen die Strompreise spürbar gesenkt werden. Zum anderen müssten die Energiekonzerne ihre Gewinne zu mindestens einem Drittel in die Energieforschung investieren.

Der stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsident äußerte zugleich scharfe Kritik an der großen Koalition. Deren «Untätigkeit» in zentralen Reformfeldern sei Ursache dafür, dass der Aufschwung bislang nicht bei den Menschen angekommen sei. Nun deuteten die wirtschaftlichen Rahmendaten auf ein Ende des Aufschwungs hin, ohne dass dieser die Bürger erreicht habe. Vor diesem Hintergrund forderte Pinkwart ein «Entlastungssignal» in Form einer Absenkung des Solidaritätszuschlags um 40 Prozent.

Der FDP-Politiker betonte, die schwarz-gelbe Landesregierung werde weiter daran arbeiten, die Mitte wieder stark zu machen und vor allem den Gering- und Durchschnittsverdienern mehr Aufstiegsmöglichkeiten zu verschaffen. Dazu gehöre auch der anhaltende Abbau der Neuverschuldung, um auch kommenden Generationen die Gestaltung ihrer Zukunft zu ermöglichen.

Icon/Foto: © Dreadlock - Fotolia.com

(Redaktion)


 


 

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