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Entscheidungsfrist für ausländische EU-Bürger zur Europawahl läuft ab

(ddp-nrw). EU-Bürger ohne deutschen Pass müssen bis 17. Mai entscheiden, ob sie an ihrem Wohnort in Nordrhein-Westfalen oder in ihrem Herkunftsland ihre Stimme für die Europawahl am 7. Juni abgeben wollen. Wie das Innenministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte, müssen sich die ausländischen Wahlberechtigten bis dahin für die Stimmabgabe an ihrem Wohnort in NRW in das Wählerverzeichnis eingetragen lassen.

Von dieser Antragstellung befreit sind diejenigen, die bereits 2004 an der Europawahl in Deutschland teilgenommen hatten und seither ununterbrochen hier leben. Sie werden automatisch im Wählerverzeichnis ihres Wohnorts eingetragen und erhalten in dieser Woche eine Wahlbenachrichtigung.

Ausländische EU-Bürger, die 2004 in Deutschland gewählt hatten und nun von Nordrhein-Westfalen aus in ihrem Herkunftsland wählen möchten, müssen den Angaben zufolge bis 17. Mai beim Wahlamt einen Antrag auf Streichung aus dem Wählerverzeichnis stellen. Informationen zur Wahl im Herkunftsmitgliedstaat geben die jeweiligen Auslandsvertretungen.

Insgesamt haben 550 000 ausländische EU-Bürger in NRW die Wahl, darunter etwa 257 000 Frauen. Den größten Anteil stellen die italienischen Staatsangehörigen mit etwa 112 600 Personen, gefolgt von rund 102 000 polnischen Staatsbürgern und 81 000 Griechen.

(ddp)


 


 

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