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Ersatzfreiheitsstrafen

7104 Verurteilte leisteten 2007 gemeinnützige Arbeit

(ddp-nrw). Anstelle einer Haftstrafe haben 7104 Verurteilte im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen gemeinnützige Arbeit geleistet. Auf diese Weise hätten die Betroffenen insgesamt 207 078 Hafttage vermieden, teilte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter am Montag in Düsseldorf mit.

Im Jahr 2006 hatten nach ihren Angaben 7444 Verurteilte gemeinnützige Arbeit geleistet und waren so 214 224 Hafttagen entgangen. Die Ministerin rechnet damit, die Zahl dieser Haftvermeidungen künftig weiter steigern zu können. Grundlage sei das Konzept «Schwitzen statt Sitzen».

Im Strafgesetzbuch sind sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen vorgesehen, die fällig werden, wenn Geldstrafen nicht erbracht werden. Dann kann stattdessen gemeinnützige Arbeit geleistet werden. In NRW besteht eine entsprechende Verordnung seit 1984. Bundeseinheitliche Regelungen hierzu gibt es nicht.

(Redaktion)


 


 

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